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Charlie Hebdo: Dialog gegen Barbarei

Globalisierung der Geschwisterlichkeit

NetOne verurteilt das Attentat vom 7. Januar 2015 gegen die Redaktion der satirischen Wochenzeitung Charlie Hebdo in Paris. Nein zur Logik der Gewalt, Ja zu einem Journalismus, der noch mehr den Dialog sucht.

Demonstranten jeder mit einem Schild Je suis Charlie = ich bin Charlie

Die Welt rückt zusammen Januar 2015

Es ist die Solidarität, die Hunderttausende auf die Plätze getrieben hat, nicht nur in Paris

Menschenmassen auf dem Place della Republique in Paris

                 Place della Republique, Paris (Bilder und Texte Copyright bei ARD Nachrichten)

Zunächst Europaweite Solidarität

Ganz Europa ist "Charlie"

(Bilder und Texte Copyright bei ARD Nachrichten)

Berlin, Brüssel und Madrid - nicht nur in Paris, auch in anderen Städten Europas haben die Menschen ihre Solidarität mit den Opfern der Terrorattacken bekundet. Zehntausende kamen dabei zusammen.

Schweigemärsche in Brüssel und Berlin

Auch in Hannover, München und anderen deutschen Städten kamen die Menschen zu Gedenkveranstaltungen zusammen. In Wien zeigten den Organisatoren zufolge 12.000 Menschen ihr Mitgefühl mit den Opfern von Paris. 20.000 Menschen haben auf den Straßen der belgischen Hauptstadt Brüssel ihre Anteilnahme ausgedrückt. Sie demonstrierten zu dem Motto: "Gemeinsam gegen den Hass"...

Die Welt rückt zusammen

Hunderttausende stehen zusammen für die Werte der Demokratie:

Schweigemärsche

Philadelphia, London, Porto, Graz, Salt Lake City, Moskau, Beirut

"Heute ist Paris die Hauptstadt der Welt"

"Republikanischer Marsch"

"Heute ist Paris die Hauptstadt der Welt", sagte ein tief bewegter François Hollande, der seine wohl schwierigste Zeit als französischer Staatschef durchmachen musste.

europäische und internationale Politiker in erster Reihe beim Schweigemarsch in Paris

Flankiert von Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem malischen Präsident Ibrahim Boubacar Keita, die Arme untergehakt und in einer Reihe mit weiteren Staats- und Regierungschefs, lief Hollande bei dem "Republikanischen Marsch" mit. In einer Reihe schritten auch Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu und Palästinenserpräsident Mahmud Abbas. Insgesamt nahmen mehr als 40 Staats- und Regierungschefs an dem Marsch dabei.
 
So können wir von einer "Globalisierung der Geschwisterlichkeit" sprechen. "Freiheit und Gleichheit allein genügen angesichts der Herausforderungen von Gegenwart und Zukunft der Menschheit nicht. Unsere Erfahrung lehrt uns, dass es - so meinen wir - ein drittes Element braucht, das im politischen Denken und Handeln weitgehend in Vergessenheit geraten ist: die Geschwisterlichkeit.

Ohne sie ist kein Mensch, kein Volk wahrhaft und im Vollsinn frei und gleich. Gleichheit und Freiheit werden immer unvollständig sein, so lange die Geschwisterlichkeit nicht überall auf der Welt wesentlicher Bestandteil der politischen Programme und Prozesse ist."

(aus Chiara Lubich, zum ersten Welttag der Interdependenz in Philadelphia, 12.09.2003)


(Auszug der Rede)

Plakate: ich bin Moslem, Jude, Katholik, Charlie

senkrechte Leiste mit verschiedenen Bildern