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Erklärung zum Internationalen Nelson-Mandela-Tag,
18. Juli 2020

UN-Generalsekretär António Guterres:

„Jedes Jahr, an Nelsons Mandelas Geburtstag, würdigen wir einen außergewöhnlichen globalen Verfechter der Gleichheit, Würde und Solidarität.

Madiba war ein moralischer Riese des 20. Jahrhunderts, dessen zeitloses Erbe uns bis heute leitet.

Das Thema des internationalen Nelson-Mandela-Tags lautet „Handle und rege zu Veränderungen an“.

Dies soll die Wichtigkeit der Zusammenarbeit zeigen, ob zwischen Regierungen oder Bürgern, um eine friedliche, nachhaltige und gerechte Welt aufzubauen.

Wir markieren diesen Tag zu einer Zeit, in der die Bedrohung durch die COVID-19-Pandemie jeden überall, und besonders die Schwächsten, gefährdet.

Angesichts dieser Herausforderungen müssen die Staats- und Regierungschefs der Welt die entscheidende Bedeutung von Einheit und Solidarität anerkennen.

COVID-19 zeigt tiefe Ungleichheiten auf.

Wir müssen diese Pandemie der Ungleichheit durch einen neuen Gesellschaftsvertrag für eine neue Ära bekämpfen.

Nur gemeinsam können wir die gemeinsame Bedrohung durch COVID abwehren und uns besser von der Pandemie erholen.

Anlässlich des 75-jährigen Jubiläums der Vereinten Nationen in dieser fragilen Zeit blicken wir zurück auf das Leben und Werk von Nelson Mandela, der die höchsten Werte der Vereinten Nationen verkörperte, Maßnahmen ergriff und Veränderungen anregte.

Obwohl er viele Jahre in politischer Gefangenschaft verbrachte, behielt Madiba seine Würde und setzte sein Engagement für seine Ideale fort.

Sein Beispiel sollte alle Regierungen, die solche Gefangenen haben, inspirieren sie freizulassen.

Im 21. Jahrhundert sollte es keine politischen Gefangenen geben.

Nelson Mandela erinnerte uns, dass “solange Armut, Ungerechtigkeit und grobe Ungleichheit in unserer Welt bestehen, keiner von uns wirklich ruhen kann”.

Erinnern wir uns an diesem Mandela-Tag daran, dass wir Teil des Strebens nach einer besseren Zukunft der Würde, der Chancen und des Wohlstands für alle Menschen auf einem gesunden Planeten sein können – und müssen“.

Guterres schloss mit den Worten: "Jetzt ist es an der Zeit, dass die führenden Länder sich entscheiden: Werden wir dem Chaos, der Spaltung und der Ungleichheit nachgeben? Oder werden wir die Fehler der Vergangenheit korrigieren und gemeinsam voranschreiten - zum Wohl aller?"


(Quelle: ARD Tagesschau 18.07.2020)

 

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