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Herzlich Willkommen! Sie haben die Seiten des Forum Politik und Geschwisterlichkeit aufgeschlagen. Wir freuen uns über Ihr Interesse und Ihren Besuch. Klicken Sie sich durch. Wir wünschen Ihnen alles Gute und würden uns freuen, wenn Sie unser Anliegen teilen.

Charta

 

Charta des „Forums Politik und Geschwisterlichkeit“

 Hand  zur Charta

 

 

Klaus-Hemmerle-Preis 2022

Einladung Klaus-Hemmerle-Preis

Bischof Klaus Hemmerle - der Brückenbauer.
Im Gedenken an ihn ehrt die Fokolar-Bewegung Persönlichkeiten, die als Brückenbauer im Dialog zwischen den Kirchen, Religionen und Weltanschauungen das Verständnis füreinander öffnen und Verantwortung übernehmen.

Der Klaus-Hemmerle-Preis 2022 geht an die Politikerin und Juristin Frau Prof. Dr. Hanna Suchocka.
Geboren 1946 in Pieszew setzte sie sich seit 1980 als junge Oppositionspolitikerin im Sejm für eine gerechte und demokratische
Gesellschaft in Polen ein.

Mit der Verleihung des Klaus-Hemmerle-Preises an Frau Prof. Dr. Hanna Suchocka wird ihr Einsatz für europäische Integration, Menschenrechte, Demokratie und die deutsch-polnische Versöhnung als Brückenbauerin gewürdigt.

Einladung Klaus-Hemmerle-Preis, Freitag 28.Januar 2022, 19 Uhr, Aachener Dom

 

 Hand  Einladung herunterladen

 

(Quelle Fotos: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Hanna_Suchocka_1135.jpg
                     Foto Brückenmotiv: Ursula und Hermann Josef Dörpinghaus)

 

Die deutsche Einheit muss gepflegt werden

Festakt zum Tag der Deutschen Einheit in Solingen

Blick auf die Bühne mit den Symphonikern und Dirigent; Foto vom Brandenburger Tor im Hintergrund

Im Theater- und Konzertsaal versammelten sich zahlreiche Gäste: Lokalpolitiker und viele Bürger, unter ihnen junge Familien mit Kindern und junge Paare. Das Besondere an diesem Tag ist seit sechs Jahren, dass die Veranstaltung zugleich der offizielle Empfang für die Menschen ist, die im letzten Jahr eingebürgert wurden. Es waren dieses Mal 200 Personen; stellvertretend für sie überreichte der Oberbürgermeister Tim Kurzbach drei Neubürgern die Urkunde mit wertschätzender Gratulation.

OB Kurzbach auf der Bühne mit drei Neubürgern zwischen den Musikern

Sie alle haben in Solingen eine Arbeit und die neue Heimat gefunden. Zu ihrer Ablegung des Eides standen alle auf, und manch einer machte sich wohl seine Gedanken, ob er auch zu diesem Eid steht, den er in seinem Fall als hier Geborener nicht ablegen brauchte.

Blick auf die Bühne bei der Eidabgabe der Neubürger Foto vom Brandenburger Tor im Hintergrund

Mit der anschließenden Rede mahnte der Oberbürgermeister, dass Demokratie und Einheit nicht selbstverständlich sind, sondern sehr fragil und immer zu pflegen und neu aufzubauen. Wertschätzung und Respekt sind wichtige Eigenschaften, um die Einheit zwischen Menschen herzustellen. Das gilt besonders für den Umgang mit anders Glaubenden und Denkenden. Mit großer Sorge rief Tim Kurzbach die Bürger dazu auf, sich den antirassistischen und antijüdischen Strömungen auch in Solingen entgegenzustellen.

OB Kurzbach am Rednerpult

Mit ausgewählten Werken griff das Sinfoniekonzert der Bergischen Symphoniker diese Gedanken auf: Prokofjew über hebräische Themen und Moshe Weinbergs Suite. E war eine Hommage an die jüdische Kultur als Teil der deutschen Einheit.

Blick auf die Bühne mit den Symphonikern und Dirigent; Foto vom Brandenburger Tor im Hintergrund

(Foto: privat)

 

 

„Leben braucht Vielfalt – offen und bunt“

Fantasiefigur spielt Gitarre in einem Park

Unter diesem Motto fand am 4. September 2021 zum 19. Mal das große interkulturelle Fest in Solingen statt. Im weitläufigen Walder Stadtpark hatten mehr als 40 Initiativen, Vereine und Gruppen Stände aufgebaut, um über ihr Leben zu informieren und um miteinander
ins Gespräch zu kommen, zu essen, zu trinken, zu feiern, Musik zu hören... Mehr als 500 Gäste nahmen den ganzen Tag über teil.

 

Afrikanische Trommler in kultureller Kleidung trommeln

 

Der Solinger Oberbürgermeister spricht zu den Besuchern

 

 

 

 

Oberbürgermeister Tim Kurzbach freute sich bei der Eröffnung besonders darüber, dass wir uns wieder ohne Maske ins Gesicht sehen dürfen. Teilnehmen durften nur Besucher gemäß der 3G-Regel. Er lud dazu ein, aufeinander zuzugehen und sich noch mehr kennen zu lernen.

 

 

 

 

 

Hassan Firouzkah spricht zu den Besuchern

 

 

 

 

Tiefe Worte fand der Sprecher des Zuwanderungs- Integrations-
rates Hassan Firouzkah über das „offen“ aufeinander zugehen. Dies sei nicht immer leicht. Aber mit interessiertem Zuhören und Sprechen könne dies gelingen. Eine „bunte“ Gesellschaft sind wir ja schon in Solingen mit Bürgern, die ihre Wurzeln in 140 Ländern der Erde haben.

 

 

 

 

Gute Beispiele von Initiativen: „Arbeit“ für Kinder und Jugendliche mit zusätzlicher Nachhilfe für „Migrantenkinder“, die besonders von der Coronasituation betroffen waren; Einsatz für die Umwelt; für Radfahren, für politische Gefangene; für Städtefreundschaft mit Israel und Jinotega und ein buntes Bühnenprogramm.

Collage mit verschiedenen Ständen auf der Wiese.

 

Das Bild an der Hinterwand unseres Zeltes zum Motto des Tages „Offen und bunt - gemeinsam in Solingen“ war im Vorhinein während einer MiniMariapoli im Zentrum Frieden gemeinsam gestaltet worden.

Stand vom Zentrum Frieden

 

Zwei Besucher gestalten die Figuren.

 

 

 

 

Figuren mit offenen Armen regten die Besucher an, über das Motto nachzudenken. Dazu gab es viele Gespräche mit Erwachsenen und Kindern, die auch noch weiter malen konnten.

 

 

 

 

 

 

Die Figuren sind nun am Zeltrand aufgehängt.

 

 

 

 

Die lustigen Figuren tanzten im lauen Sommerwind von der Decke des Zeltes herab und lockten viele Besucher an.

 

 

 

 

 

 

Für alle war dieser Spätsommertag ein Geschenk, ein gegenseitiges Geben und Nehmen.

(Fotos: H.J. Dörpinghaus)

 

 

4. Kippa-Tag in Solingen
24.08.2021

Von Solingen soll Signal gegen Antisemitismus ausgehen

Plakat zur Einladung zum 4. Kippa-Tag in Solingen
(Einladung Stadt Solingen)

Rund 70 Menschen aus Politik, Verwaltung, verschiedenen Religionen, Wohlfahrtsverbänden und gesellschaftlichen Gruppierungen versammelten sich auf dem Walter-Scheel-Platz vor dem Rathaus.

Musik mit Orgel und Geige

 

Seit dem ersten Kippa-Tag 2018 veranstaltete auch in diesem Jahr die Jüdische Kultusgemeinde Bergisch Land, der Freundeskreis Solingen-Ness Ziona und die Stadt Solingen den Kippa-Tag.

Die Solingerinnen und Solinger wollen nicht kapitulieren vor dem wachsenden Antisemitismus, vor Rassismus, Intoleranz und Fremdenfeindlichkeit.

Der gewalttätige Angriff von Jugendlichen auf einen 18-jährigen Kippa-Träger in Köln vier Tage zuvor betrübte alle und machte wiederum deutlich, dass die Solidarität mit Menschen jüdischen Glaubens in den letzten Jahren eher noch wichtiger geworden ist.

 

 

 

(Fotos und Berichterstattung H.J. Dörpinghaus)

 Hand weiterlesen: 4. Kippa-Tag in Solingen

 

2. Mai 2021- 25 Jahre „Politics for Unity Movement“,
internationales Forum Politik und Geschwisterlichkeit

"Für eine Politik mit Qualität"

Als Netzwerk ist es nunmehr in mehr als 20 Ländern auf der ganzen Welt gegründet, um den politischen Beziehungen, Institutionen und den demokratischen Entwicklungen die universale Geschwisterlichkeit als tragenden Baustein zu vermitteln.

Nach der Vorbereitung in monatelanger gemeinsamer Arbeit und unter der Regie eines Teams junger Politiker*innen fand am Sonntag, dem 2. Mai 2021 ein Streaming statt, ein Event zur Feier der Gründung der MPPU mit einem Blick auf die Zukunft.

Die internationale Veranstaltung wurde in 8 Sprachen simultan übertragen, mehr als 500 Einwahlpunkte, von Südkorea bis Venezuela, von Polen bis Südsudan, vom Libanon bis Deutschland und 4000 Live-Teilnehmer.

Gruppe von Menschen auf der Bühne
(Foto: www.mppu.org)

Das Live-Programm war flott und erinnerte zunächst mit einigen Zeitzeugen an den 2. Mai 1996. Da traf sich Chiara Lubich, die Gründerin der Fokolar-Bewegung, in Neapel mit einer Gruppe von Politikern von unterschiedlichen Parteien und gründete diese Bewegung.
Es folgten einige Etappen der Verbreitung der MPPU in der ganzen Welt in ihren "ersten" 25 Lebensjahren bis zu der heutigen Initiative:

den Aufruf für eine Politik mit Qualität

Diesen Text haben Frauen und Männer aus den Bereichen der Politik, Verwaltung, Gesetzgebung, Wissenschaft und der Zivilgesellschaft aus 25 Ländern der Welt gemeinsam erarbeitet. Mit einem offenen, internationalen Beratungsprozess ist es gelungen, einen "Aufruf zum Handeln" zu erstellen. Er wendet sich an Politiker*innen, Städte, Parlamente, internationale Organisationen und an politischen Aktionen Beteiligte.

 Hand  zum Text des Aufrufs „Für eine Politik mit Qualität“

Im Mittelpunkt des Dokuments steht die Idee, möglichst viele Politiker*innen anzusprechen, um die vorgeschlagenen Grundideen in konkrete Entscheidungen vor Ort umzusetzen: die unersetzliche Aufgabe der Politik, die zunehmende Ausrichtung auf kollaborativere und polyzentrische Formen der Regierungsführung und sozial Schwächere in den Mittelpunkt bei den politischen Entscheidungen zu stellen.

Das dringendste Problem, dass einer sofortigen Lösung bedarf, ist: „Impfstoff für alle".

Aus diesem Grund ist in den letzten Tagen eine starke politische Aktion gestartet, um weltweit den Zugang und die Herstellung von Impfstoffen zu fordern, auch bei dem WTO-Treffen und dem G20-Gipfel zur globalen Gesundheit am 21. Mai 2021.

Klara Costa, Brasilianerin von der Jugendbewegung für eine vereinte Welt, sagte:
"Dies ist die Antwort, die wir vorschlagen möchten, indem wir damit festgefahrene Systeme anrühren, mit einer Aktion als Zeichen für diejenigen auf der Welt, die keinen Zugang zur Gesundheitsversorgung haben. Denn wir glauben, dass das Wohl des anderen, auch wenn wir ihn nicht kennen, unser eigenes Wohl ist."

„Sich umeinander kümmern: Das ist das konkrete Zeichen einer Politik mit Qualität.
„Die Schaltung zu einem der von der Pandemie am stärksten betroffenen Gebiete der Welt am Amazonas war einer der stärksten Momente “, sagte Mario Bruno, Präsident des Internationalen Zentrums der MPPU. „Wir haben gesucht, wo wir anfangen sollen, und jetzt haben wir die Mannschaft eines Krankenhausschiffs kennen gelernt, die „Barco Papa Francisco “, die diese Bevölkerungsgruppen in Parà medizinisch versorgt. Sie wollen wir so schnell wie möglich mit dem Impfstoff erreichen".

 

 

Forum Politik und Geschwisterlichkeit
bei der Woche für die geeinte Welt vom 1. bis 9. Mai 2021

Veranstaltung 2. Mai 2021

Die Veranstaltung wird öffentlich auf Youtube übertragen, man braucht sich nicht anmelden.

Es gilt dieser Link für den 2. Mai 14 Uhr in deutscher Sprache: https://youtu.be/oiy28kSFAmg

Grafik mit dem Hinweis auf die Übertragung des Forums Politik und Geschwisterlichkeit

Für Übertragungen an den anderen Tagen der Woche gilt:
Entweder geht man über die Seite http://www.unitedworldproject.org/uww2021
oder man öffnet diesen Link http://www.unitedworldproject.org/. Hier wird das jeweilige Tagesprogramm mit Uhrzeit und den verfügbaren Sprachen angezeigt und man klickt den Beitrag an, den man sehen möchte.

Wochenprogramm als Bilddatei öffnen

Bild vergrößern      oder       als pdf-Datei öffnen

Alljährlich veranstalten die jungen Leute der Fokolar-Bewegung in der ersten Maiwoche eine
„Woche für die geeinte Welt“.
Sie greifen dabei aktuelle Themen auf und geben dazu Beiträge und Erfahrungen aus verschiedenen
Ländern der Kontinente für mehr Solidarität und Frieden in der Welt.

In diesem Jahr findet die internationale Veranstaltung online statt.

Das internationale Forum Politik und Geschwisterlichkeit ist an zwei Tagen dabei verteten:

am 2. Mai anlässlich des 25-jährigen Bestehens des internationalen Forums Politik und Geschwisterlichkeit (MPPU) wird von Politikern aus vielen Ländern der Appell für eine Politik mit Qualität präsentiert.
am 8. Mai zur Frage der Flüchtlingspolitik in Europa mit den Europaabgeordneten Köster und Bartolo.

 Hand zur Webseite (italienisch / englisch)

 

 

 

Menschen sitzen auf der Kante der Erdkugel und gucken ins Universum, wo ein Komet vorbei fliegt

Wir leiden und leben mit den Menschen in dieser Zeit und möchten
unseren Teil dazu tun,

dass Frieden und Geschwisterlichkeit kein Traum bleiben.

Alle vom Forum Politik und Geschwisterlichkeit wünschen Ihnen ein
gutes Jahr 2021 mit Zuversicht und Hoffnung.

 

(Karte: MPPU international)

 

 

EINE POLITIK FÜR EINHEIT UND DIE GLOBALE VERÄNDERUNG

IDEEN-ENGAGEMENT-BEITRÄGE
10. – 11. Dezember 2020, 13 – 16 Uhr

INTERNATIONALES ONLINE-SEMINAR
des internationalen Forums Politik und Geschwisterlichkeit

Weltkarte mit Text der Überschrift

Für das weltweite Seminar werden Beiträge von Politikern und Bürgern aus allen Kontinenten erwartet. Damit diese wegen der verschiedenen Zeitzonen teilnehmen können, ist für Europäer 13 – 16 Uhr vorgesehen.

Das Seminar zeigt ein breites Netzwerk der Movimento Politico per l’Unità Internazionale, für den deutschsprachigen Raum gilt der Name "Forum Politik und Geschwisterlichkeit".

Es richtet sich an interessierte Politiker, Führungskräfte, Engagierte in den verschiedenen Bereichen des politischen Lebens, im Studium sowie in der sozialen und politischen Forschung, in der Zivilgesellschaft, im Engagement für eine aktive Bürgerschaft - und auch insbesondere an junge Menschen.

 Hand  Präsentation des Forums Politik und Geschwisterlichkeit (Power Point, Größe ca. 5 MB)

Arbeitsgruppen legen ihre Ergebnisse zum 8. Mai 2021 in Brüssel vor.

 

 

1945 - Gedenken an Hiroshima und Nagasaki - 2020

Mahnwache für den Frieden und gegen Atombomben

Der Abwurf der Atombomben auf die japanischen Städte Hiroshima (6. August 1945) und Nagasaki
(9. August 1945) durch die USA vor 75 Jahren war Anlass für eine Gedenkveranstaltung.

 

Die Mahnwache für den Frieden findet jeden 1. Donnerstag im Monat in Solingen auf dem Neumarkt statt. Im August ist dieser Tag auch der Gedenktag für den Atombombenabwurf auf Hiroshima. Daran erinnern die Teilnehmer der Mahnwache, verstärkt durch die Solinger Regionalgruppe Internationale Ärzte zur Verhütung des Atomkrieges (IPPNW), die den 75jährigen Gedenktag mit einem Aufruf verbinden, sich für die Abschaffung der schrecklichen Atomwaffen einzusetzen. Die Mahnwache erinnert mit Schweigen und Gebet an die Gefahren, die in Nah-und Fernost durch Atombewaffnung drohen. Das mahnende Schweigen wird ergänzt durch kurze Redebeiträge von Vertretern der Kirchen und IPPNW.

Monatliche Mahnwache in Solingen auf dem Graf-Wilhelm-Platz
(Quelle: privat )

 

„Wir fühlen uns an diesem 6. August, dem 75 Jahrestag des Atombombenabwurfs auf Hiroshima, in Trauer verbunden mit den über 200000 Todesopfern wie mit den Überlebenden, die z.T. bis heute unter den Folgen der damals erlittenen Verletzungen leiden. In Trauer, aber auch indem wir der Bedrohung gewahr werden, die seit jenem 6. August 1945 auf der Menschheit lastet, sind wir mit diesen ersten Opfern eines Atomwaffeneinsatzes verbunden. Dabei ist das Vernichtungspotential moderner Nuklearwaffen um ein Vielfaches angewachsen, es droht die Zerstörung allen Lebens auf der Erde.“

 Hand  weiterlesen: gesamter Text Heinz Voigt

„Der Abwurf der ersten und zweiten Atombombe auf Hiroshima am 6. August 1945 und auf Nagasaki zwei Tage später war kein Unfall. Zehntausende starben sofort. Zehntausende starben später an den Folgen. Hundertausende wurden in ihrem Leben beeinträchtigt, versehrt, und ihre Pläne und Träume wurden zunichte. Hiroshima wirkt schon über drei, vier Generationen hinweg. Bis ins dritte und vierte Glied. Und immer noch gibt es Menschen und Regierungen, die Atomwaffen für beherrschbar und einsetzbar halten, die auf Abschreckung setzen und es in Kauf nehmen, von Neuem das Leben von Abertausenden und über Generationen hinweg zu zerstören oder zu beschädigen.“

 Hand  weiterlesen: gesamter Text Dr. Ilka Werner

„Was folgt daraus für uns heute, 75 Jahre nach den ersten   Atombombenabwürfen?

Wir müssen daran mitarbeiten, dass die Herstellung, der Besitz und der Einsatz von Atomwaffen und auch anderer (Massen-)Vernichtungswaffen international geächtet werden und dass Deutschland entsprechende Abkommen unterzeichnet und ratifiziert. Konstitutiver Bestandteil eines umfassenden Einsatzes für den Frieden sind das Engagement für Gerechtigkeit, Menschenrechte und Bewahrung der Schöpfung, also Umwelt-, Arten- und Klimaschutz.“

 Hand  weiterlesen: gesamter Text Bernhard Erkelenz

„Der wahre Friede kann nur ein waffenloser Friede sein“

„Für mich war das eine sehr anrührende Erfahrung. Ich habe in Hiroshima betont, dass der Einsatz und sogar schon der Besitz von Atomwaffen unmoralisch ist – das muss in den Katechismus der Katholischen Kirche aufgenommen werden. Auch schon der Besitz von Atomwaffen, denn ein Zwischenfall oder die Verrücktheit eines Verantwortlichen kann die ganze Menschheit zerstören. Denken wir an das, was Einstein einmal gesagt hat: Der Vierte Weltkrieg wird (nur noch) mit Stöcken und Steinen ausgetragen werden.“
Papst Franziskus

„Es ist unsere Aufgabe, sie unschädlich zu machen und stattdessen Werkzeuge für den Frieden zu bauen.
Und es ist unsere Aufgabe, die nächste Generation nicht mehr zu lehren, Krieg zu führen, sondern Friedensstifter und Friedenstifterinnen zu werden.“
(Dr. Ilka Werner)

 

 

Es wagen, für andere da zu sein

Dare to care-Logo

Das Für-andere-da-Sein in den Mittelpunkt der Politik und unseres Lebens als Mitbürger stellen.

Dieses Jahr möchten wir vom Forum Politik und Geschwisterlichkeit diesen Vorschlag der Jugend der Fokolar-Bewegung weiterentwickeln und in fünf Hauptthemen vertiefen:Dieses Jahr möchten wir vom Forum Politik und Geschwisterlichkeit diesen Vorschlag der Jugend der Fokolar-Bewegung weiterentwickeln und in fünf Hauptthemen vertiefen:

Zuhören – Dialog und Kommunikation – Gleichheit – Geschwisterlichkeit und Gemeinwohl –
Mitwirkung (Partizipation) und Schutz unseres Planeten.

„In dieser Zeit einer tiefen humanitären Krise hat das Coronavirus zu einer neuen Sicht der Dinge geführt, zu einem Bedürfnis nach einer neuen Verhaltens- und Lebensweise, zu einer Art, wie einige Experten sagen, neuer ethischer Agenda.
Dabei ist etwas sehr zentral geworden und in den Vordergrund gerückt, und zwar die Kategorie, für andere da zu sein, die Kategorie der Übernahme von Verantwortung, des Sich-Kümmerns um andere, um die Gesellschaft, um unseren Planeten…“
Jesùs Moran, Co-Präsident der Fokolar-Bewegung am 13.06.2020

 Hand  Zum vollständigen Text von Jesùs Moran

 Hand  Weitere Informationen zum Projekt „daretocare“: http://www.unitedworldproject.org/en/

(Artikel und Fotos mit freundlicher Genehmigung von New humanity)

 

 

Aufruf für Frieden und Demokratie

 

8. Mai 1945 - Tag der Befreiung - Ende des Zweiten Weltkriegs
9. Mai 1950 Schuman-Erklärung - Europatag der Europäischen Union

 

Wir danken für 75 Jahre Frieden und Demokratie in Europa und rufen auf, sich für Respekt, Verantwortung, Geschwisterlichkeit und Frieden in unserer Stadt, unserem Land, in Europa und international einzusetzen und die Demokratie zu stärken.

 

 Hand  weiterlesen: Bundespräsident von Weizsäcker schloss seine Ansprache zum 40. Jahrestag mit den Worten...

 

FORUM POLITIK UND GESCHWISTERLICHKEIT
Frieden jetzt

Umriss von Syrien auf schwarzem Grund mit Hashtag Stop Embargo on Syria

 

Das Forum Politik und Geschwisterlichkeit schließt sich dem Aufruf der NGO New Humanity an, sofort das Embargo gegen Syrien zu beenden und mit Waffenstillstand jetzt zum Frieden beizutragen.

Dies ist jetzt besonders wichtig, weil das Corona-Virus schon Syrien erreicht hat und eine noch größere humanitäre Krise droht. Die Menschen dort brauchen die Hilfe aller!

Hier können Sie die Petition unterschreiben:
bitte klicken

Link zum Originaltext des Aufrufs in englischer Sprache:
http://www.new-humanity.org/en/news/for-new-humanity-ngo-the-time-for-peace-is-now/

(Artikel und Fotos mit freundlicher Genehmigung von "United world project", Untergruppierung von New humanity)

 

Appell zu europäischer Solidarität in der Coronakrise

Logo von Forum Politik und Geschwisterlichkeit und New Humanity

 

Europaflagge

("Europa Flagge" by Tim Reckmann | a59.de is licensed under CC BY-NC 2.0)

In dieser Zeit der Coronakrise und deren Bewältigung haben viele Bürger große Sorgen um den Zusammenhalt und das Bestehen der Europäischen Union.

Die Kommission, der Rat, die Eurogruppe und Sie Parlamentarier haben schwierige Entscheidungen zu treffen.

Das internationale Forum Politik und Geschwisterlichkeit (Mppu) als NGO New Humanity hat mit den nationalen Gruppierungen auf europäischer Ebene einen gemeinsame Aufruf an die Institutionen der Europäischen Union verfasst.

Wir bitten sie, Ihre Entscheidungen auf Solidarität und das Gemeinwohl auszurichten, die nationalen Interessen in den Hintergrund zu stellen und ein Handeln in Einheit zu ermöglichen.

Wichtig ist auch, den Blick auf die außereuropäischen Länder zu richten, die weniger Ressourcen im Bereich der Gesundheit und Finanzen haben. So war es von Anfang an das Anliegen Europas. "

 

 Hand  Aufruf an die EU, englisch, pdf-Datei

 

 

Flüchtlingskrise in Griechenland

Logo von Forum Politik und Geschwisterlichkeit und New Humanity

Appell

Internationales Forum Politik und Geschwisterlichkeit und die NGO „New Humanity FOR A UNITED WORLD“ appellieren an die europäischen Institutionen für die Wiederherstellung des Asylrechts für Flüchtlinge in Griechenland

 

Zwei kleinere Flüchtlingskinder vor einem Zelt.

Titel: Underaged refugees in a camp located at the northeastern Greek island of Lesbos
Foto: Mstyslav Chernov/Unframe
Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Hier einige Auszüge aus dem Appell:

„Auch angesichts der Herausforderung durch die Pandemie des Corona-Virus appellieren wir, nicht die tragische Situation der Flüchtlinge zu vergessen.

(…) Was sich vor den Toren Europas , an der Grenze zwischen Griechenland und der Türkei, ereignet, kann das kollektive zivile Gewissen nicht gleichgültig lassen und verlangt von den Institutionen, mit größerer Aufmerksamkeit und Respekt vor der Würde und dem Wert der menschlichen Person zu handeln, wie es die Charta der Grundrechte der EU ausdrückt.
Sie stellt die Menschenrechte, den unteilbaren, universellen Wert des Menschen, Freiheit, Gleichheit und Solidarität in den Mittelpunkt.

(… ) Die Würde des Menschen darf nie missachtet werden.
Wir wissen alle, dass es inakzeptabel und unmenschlich ist, Flüchtlinge mitten auf dem Meer auszusetzen mit dem Risiko, dass sie verlassen sterben werden, oder sie mit Gewalt längs der Grenzen zurückzudrängen.

(… ) Deswegen appellieren wir, das Asylrecht für Flüchtlinge wiederherzustellen, das durch internationales Recht geschützt ist und in keiner Weise aufgegeben werden darf.
Die politische Antwort Europas bedarf einer kompletten, andauernden strukturellen Reform der Asyl- und Einwanderungspolitik und einer neuen Außenpolitik.
Wir sind bereit, dafür unseren Beitrag im Dialog anzubieten, um die Bedeutung des Zusammenlebens wieder neu zu verstehen.

(…) Der Schutz und die Hilfe für 5.500 unbegleitete Flüchtlingskinder verlangt nach einer sofortigen Antwort. Hier muss europäische Solidarität sichtbar werden… durch ein freiwilliges Aufnahmeabkommen, durch das die unbegleiteten Minderjährigen aus Griechenland in andere europäische Länder verteilt werden können…
… Ebenso fordern wir eine sofortige Öffnung von humanitären Korridoren für Kinder, Frauen, alte Menschen und Familien

(…) Es ist an der Zeit, mutig Verhandlungen und Abkommen zu treffen zur Einhaltung des Waffenstillstandes in Syrien…

(…) Es ist an der Zeit, den Waffenhandel zu beenden und dafür die Ressourcen für die Entwicklung der Länder zu erhöhen.
Deshalb appellieren wir, trotz des Kampfes gegen den Coronavirus, diese Tragödie nicht zu vergessen und Lösungen auf höchster internationaler Ebene anzustreben , und eine Politik zu realisieren, die das Gemeinwohl und die Versöhnung unter den Völkern sucht.“

 

 Hand weiter zum vollständigen Text des Aufrufs

 

 

Foto der Einladung, Stadtpanorama
(Foto: digitale Einladung)

23.01.2020: Der Neujahrsempfang stand im Zeichen des 100. Geburtstages von Chiara Lubich. Anwesend waren 75 Personen, mit verschiedenen Konfessionen, Religionen und Weltanschauungen, Jung und Alt, aus Politik und der Zivilgesellschaft der Stadt.

Das Thema „Leben in der Stadt gestalten – Demokratie stärken“ war gewählt worden, um alle anzusprechen, Politiker und Bürger und für die Situationen in der Stadt und der Gesellschaft.

Ehepaar Dörpinghaus und Brunhilde Hertwig begrüßen die Besucher
(Foto: Monika Steinebach)

 

 Hand zum Bericht des Neujahrsempfangs 2020

 

 

Mahnwache für Frieden in Syrien

 

Mahnwache für Syrien in Solingen
(Fotos privat)

 

Betroffen von der Situation in Syrien, besonders in Aleppo, fühlen wir uns ohnmächtig und hilflos. Wir wollten aber wenigstens unsere Solidarität und Anteilnahme zeigen und damit die Menschen in Syrien wissen lassen, dass wir sie nicht vergessen haben.

Die Fokolar-Bewegung in Solingen rief zu einer Mahnwache auf, und das Echo bei der Bevölkerung war so groß, als hätte jeder darauf gewartet, aus dieser Ohnmacht heraus zu kommen und sich einzubringen.

 Hand  Mehr zur Mahnwache "Für Frieden in Syrien"

 

Time out für den Frieden

In vielen Ländern der Welt herrschen blutige Auseinandersetzungen, Menschen werden verfolgt und müssen fliehen.
Wir sind ohnmächtig, was können wir tun?

Wir möchten Ihnen eine Initiative vorstellen, die schon beim Ausbruch des ersten Golfkriegs 1991 entstanden und jetzt wieder aktuell ist.

Es ist das "Time-Out" für den Frieden.

Time Out - die Zeit unterbrechen - um 12 Uhr mittags für eine Minute des Betens oder Schweigens für den Frieden. Es beteiligen sich schon Hunderttausende Menschen in aller Welt: Juden, Christen, Muslime, Buddhisten und auch Menschen ohne religiösen Bezugspunkt rund um den Globus.

Es wäre gut, wenn wir jeden Tag um 12 Uhr dieses Time Out für den Frieden durchführen könnten und vielleicht auch unseren Beitrag zum Frieden in unserer Umgebung und in unserem Herzen geben.

 

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