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Zwochauer Gespräche

Zum Thema gab es zunächst drei Referate:

 

„Angst essen Seele auf"

Zu den Grundwerten einer zukunftsfähigen Gesellschaft

 

Dipl. Theol. Detlev Herbers, Dortmund

 Hand  Download der Datei Vortrag "Angst essen Seele auf", pdf, 72 KB

 

 

Dipl. Theol. Detlev Herbers

„Den Werten auf der Spur"

Entwicklung und Ausrichtung für mein Leben

 

Dr. Roland Weise, Leipzig

 

 

Dr. Roland Weise

„Kulturen verstehen"

Eine vergleichende Betrachtung von Wertvorstellungen in Europa und Afrika“ Erfahrungen aus der Arbeit in der DRC (Demokratische Republik Kongo)

 

Henning Bess und Julie Müller, Potsdam

 Hand  Download der Datei Vortrag "Kulturen verstehen", pdf, 1.2 MB

 

 

Henning Bess und Julie Müller

Am Nachmittag schlossen sich die Workshops mit den Referenten an,

Gesprächsgruppe Gesprächsgruppe Gesprä

 

danach im Plenum:
Vorstellung eines Modellprojektes: Forum Politik und Geschwisterlichkeit, Solingen

Die Moderatoren sprechen Blick in den Zuschauerraum

 

Hand Link zur Power Point Präsentation zum Modellprojekt "Forum Politik und Geschwisterlichkeit" in Solingen.

Die Teilnehmergruppe (60 Personen) aus der näheren Umgebung von Leipzig war sehr gemischt: Personen, die schon öfter an den regelmäßigen "Zwochauer Gesprächen " teilgenommen haben und solche, die zum ersten Mal kamen, mit den unterschiedlichsten weltanschaulichen Hintergründen.

Das ist auch das Ziel dieser "Zwochauer Gespräche", möglichst die Menschen anzusprechen, die in diesem Landesteil zu den 80 - 90% Nichtchristen gehören. Die drei Referate wurden sehr interessiert aufgenommen. Gedanken des ersten Referates konnten später vom Forum Politik und Geschwisterlichkeit mit praktischen, konkreten Beispielen belegt werden.

In den Workshop des Forums kamen 15 Leute mit der Erwartung, jetzt etwas Konkretes zu hören. Im Gespräch ermutigt, in ihrem Leben selber zu entdecken, wo sie sich engagiert haben, initiativ wurden usw., kamen auch schöne, kleine Beispiele. Aber die Älteren sagten auch, dass sie das zu DDR-Zeiten ja nicht konnten. Die Partei hatte alles geplant und geregelt, entweder war man dafür oder dagegen... Sie haben es in der Zeit einfach nicht gelernt und geübt. Erkenntnis: Wir aus dem Westen können dankbar sein, dass das in unserem Landesteil Jahrzehnte möglich war, und es für uns selbstverständlich ist, aber wie viele nutzen das?

Ein Gewinn des Workshops war, dass sie verstanden haben, dass um "politisch zu leben" man keine hohe Politik machen muss, sondern vor Ort, im eigenen Umfeld sich einbringen kann und damit schon die Gesellschaft verändert.

Zum Abschluss der Veranstaltung konnten wir am Beispiel des Forums Politik und Geschwisterlichkeit zum konkreten Tun ermutigen mit vielen Beispielen aus dem gemeinsamen Leben in der Stadt Solingen und auch mit internationalen Erfahrungen aus Korea und dem Kongo.

Aus zahlreichen Eindrücken der Teilnehmer haben wir gehört, dass gerade die Vorstellung bzw. Kenntnis der konstanten Forum - Initiative in Solingen ein entscheidender Beitrag für den Gesamteindruck der Zwochauer Gespräche war.

Dadurch wurde gezeigt, dass gemeinsame und verbindliche Grundwerte a) nötig sind und b) auch lokal von "normalen Menschen" in Gruppen mit Ausstrahlung konkretisiert bzw. vertreten werden können; im Sinne "auch wir machen Politik".

„Es ist wirklich ein Modell und macht bitte "entschieden“ weiter in Solingen“.

(Fotos: Ch. O. Zwochau)

 

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