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Herzlich Willkommen! Sie haben die Seiten des Forum Politik und Geschwisterlichkeit aufgeschlagen. Wir freuen uns über Ihr Interesse und Ihren Besuch. Klicken Sie sich durch. Wir wünschen Ihnen alles Gute und würden uns freuen, wenn Sie unser Anliegen teilen.

Charta

 

Charta des „Forums Politik und Geschwisterlichkeit“

 Hand  zur Charta

 

Ein Aufruf zu einem neuen politischen Handeln

FÜR EINE POLITIK MIT QUALITÄT

 Hand  weiterlesen

 

Demokratie stärken – Jetzt!

Neujahrsempfang

16. Februar 2024
19:00 Uhr
Zentrum Frieden

Die aktuelle Lage in der Gesellschaft zeigt uns, wie gefährdet und angegriffen die Demokratie ist. So zeigt die kürzlich erschienene Studie „Distanzierte Mitte“ auf, dass eine wachsende Zahl an Personen aus der Mitte der Gesellschaft die Demokratie nicht mehr wertschätzt und einige sich eine andere Staatsform wünschen. Auch in der Mitte-Studie von Solingen aus dem Jahr 2021 war dies bereits ersichtlich.


Was gefährdet heute die Demokratie?


Herr Braun von der Fachstelle „Demokratie im Dialog“ wird uns dazu in seinem Referat Informationen und Denkanstöße geben.

Programm:

Referat: Thomas Braun "Gefahr im Verzug - Wie Verschwörungsideologien und Populismus die Demokratie bedrohen."

Gespräch

Musikalische Beiträge: Maria Schwientek, Norbert Eichhorn

Wir bitten um baldige Anmeldung an:

Zentrum Frieden
Alfred-Nobel-Str. 1, Tel. 0212 20 58 66
Mail: info@zentrum-frieden.de

in Zusammenarbeit mit:

Logo der Fach- und Beratungsstelle Solingen           Logo dieser Homepage

Logo des Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Im Rahmen des Bundesprogramms

Logo Demokratie Leben!

 

„FRIEDEN – DER EINZIG GANGBARE WEG“

Appell des internationalen Netzwerkes MPPU
Forum Politik und Geschwisterlichkeit
und vier Angebote zur Reflexion

Bombenabwurf über einer Stadt bei Nacht. Der Himmel ist grell erleuchtet.

(Quelle Foto und alle Texte: mppu.org)

Wir, ein internationales Netzwerk von Politiker/innen, Wissenschaftler/innen und aktiven Bürger/innen aus 22 Ländern und 5 Kontinenten, schließen uns angesichts der furchtbaren Konflikte dieser Zeit den Tausenden von Stimmen aus allen Teilen der Erde an, um das Recht
auf Frieden
einzufordern:

Auf der Suche nach einer konzertierten und gerechten Lösung, die nur aus dem Dialog erwachsen kann, rufen wir dazu auf:
Nie wieder Krieg.

Wir fordern die Regierungen und politischen Führer der ganzen Welt sowie alle multilateralen internationalen Organisationen auf, jeden Akt des Terrors zu verurteilen und die Gewalt als Form der Konfliktlösung zu ächten.

Wir fordern alle Menschen auf, in allen Bereichen des menschlichen Zusammenlebens dafür einzutreten, dass die Beziehungen zwischen Völkern, Religionen und Kulturen mit großem Respekt für unsere Vielfalt gestaltet werden.

Krieg ist kein Instrument politischen Handelns

Als Instrumente des politischen Handelns können nur diejenigen in Betracht kommen, die sich durch die Anerkennung der Menschenrechte, durch Dialog und Diplomatie um die Gegenwart und die Zukunft unserer Menschheit „kümmern“ und dem Leben dienen“.

 

 Hand  zum Appell: FRIEDEN – der einzig gangbare Weg

 Hand  zu den „Vier Punkten zur Reflexion: Auf dem Weg zu einer neuen politischen Perspektive“

 

Samen des Friedens

In der aktuell von Krisen und Kriegen geschüttelten Zeit ist es uns ein Anliegen, immer wieder Hoffnung zu vermitteln und Samen des Friedens ins Licht zu rücken.

14.10.2023 - Videokonferenz des Forums Politik und Geschwisterlichkeit

Wir starteten mit einem kurzen Impuls mit Gedanken aus Thomasz Haliks Rede zur Eröffnung des 13. Weltkongresses des Lutherischen Weltbundes in Krakau. In Dunkelheit und Hoffnungslosigkeit gilt auch uns die Zusage „Meine Gnade genügt Dir“. Begleiten wir die Veränderungen in der Welt mit einer spirituellen Dimension der universalen Geschwisterlichkeit und erkennen wir an – mit allen Konsequenzen- dass alle Menschen Geschwister sind.

➥ Beitrag von Bernard Keutgens zu seiner Arbeit in Syrien:

Bernhard Keutgens

(Quelle Foto: privat)

Dort wollen die Menschen nach mehr als 12 Jahren Krieg immer noch das Land verlassen. Sie leben in großer Hoffnungslosigkeit, weil es an Arbeit, Einkommen und an den wesentlichen existentiellen Dingen des Lebens fehlt und die Situation in den Nachbarländern mehr als problematisch ist. Dennoch gibt es kleine Zeichen der Hoffnung, z.B. eine Begegnung von ca. 90 Jugendlichen, Angehörige verschiedener Religionen,

Gruppenfoto vieler Jugendlicher vor einem Haus

(Quelle Foto: privat)

ein muslimisch-christliches Nähatelier für Frauen, ein Mikrokreditprojekt.

 Hand  Zum Bericht nach dem Erdbeben "Seeds of hope" (Movimento focolare AMU)

Quelle der pdf-Datei und weitere Infos zur Arbeit von Bernhard Keutgens in Syrien  Hand     hier   und  Hand  hier

 

➥ Beitrag von Bernhard Rösch, Kairo/Ägypten

Nach dem Kriegsausbruch in den vergangenen Tagen in Israel herrscht eine große Angst der Destabilisierung. Das politische Bildungsniveau ist in der breiten Bevölkerung sehr niedrig und die ökumenische Arbeit mit anderen christlichen Kirchen (koptische Kirche) nicht unbedingt einfach.

Die Fokolar-Bewegung ist sehr in einer sozialen Stiftung engagiert inZusammenarbeit mit den Comboni-Missionaren. Hier werden Binnenflüchtlinge aus dem Sudan betreut, die wenig integriert in Ägypten leben und nach dem Ausbruch des Krieges immer mehr werden.

Fotos von vier Erwachsenen und vier Kindern in einer Unterkunft.

(Quelle Foto: privat)

In drei Zentren gibt es Lebensmittelaktionen, Kinder-und Müttertreffs.
Ganz neu ist die Arbeit einer Ärztin, die einmal in der Woche zu einem medizinischen Kindercheck in die Zentren kommt.

Zwei kleine Kinder im Ärztezimmer.

(Quelle Foto: privat)

 Hand  Quelle und weitere Infos in einem Newsletter, der über die Arbeit von Bernhard Rösch in Kairo informiert.

 

Meinolf Wacker zum Projekt "Go4peace"

Als Antwort auf den Balkankrieg vor 26 Jahren ist die Initiative "go4peace" entstanden.
Was mit der Aufbauarbeit in einer zerstörten nordbosnischen Stadt begann (Friedenskonzerte, Bauinitiativen...) hat sich mittlerweile zu
einer europaweiten Jugendinitiative entwickelt, die zahlreiche Projekte verschiedenster Art durchgeführt hat.
Zu nennen ist der Bau eines Jugendhauses für den Balkan, die Flüchtlingsarbeit, die Zusammenarbeit mit Myhaylo Melnik in der
Ukraine, Kauf von 6 Feldküchen, Unterstützung im Kinderdorf u.v.m.

Mehrere Kinder malen mit Fingerfarben, unterstützt von Betreuern.

(Quelle Foto: privat)

Es gab Jugendbegegnungen in Albanien, Polen und Tschechien.
Für Interessierte gibt es eine Webseite.
Weitere Infos zum Projekt go4peace unter  Hand   go4peace  

 

➥ Des Weiteren berichten Hans Schwake und Peter Forst

von einem induktiven Weg des Entdeckens und Zuhörens, des Dazugehören und Lernens in Kontakten mit Personen aus Mittel-und Osteuropa.

Abschließend lässt sich sagen, dass gerade die Stichworte „Beziehungen schaffen und Zuhören“ die verschiedenen Samen des Friedens verband und dass sie ein wirksames Mittel in der derzeitigen gesellschaftlichen und politischen Lage sein können, gerade auch in der Auseinandersetzung mit dem Populismus.

(Reiner Pistner, Bernd Klotz, Editha Otto und Illes Hertwich)

 

Erklärung zum Ausbruch der schweren Gewalt im Heiligen Land

Ein Weg –
Achtung der Menschenrechte, Dialog und Versöhnung

8. Oktober 2023, Margaret Karram, Präsidentin der Fokolar-Bewegung

Karram, in Haifa (Israel) geborene katholische Palästinenserin, die sich immer wieder für den Dialog zwischen Kulturen und Religionen einsetzt, ist ganz persönlich betroffen von diesem Gewaltausbruch.

Hier einige ihrer Gedanken:

„Es gibt keine Worte, um die unendliche Trauer auszudrücken, die ich in meinem Herzen für die Menschen in Israel und Palästina empfinde; für die Toten, die Verwundeten, die Geiseln, die Vermissten und ihre Familien, die der jüngste, schwere Ausbruch von Gewalt in meinem Land verursacht hat.“ […]

„Setzen wir uns für den Aufbau einer geschwisterlichen Welt ein und tun wir alles, was in unserer Macht steht, damit diese Völker und all diejenigen, die sich in gleichen Situationen der Instabilität und Gewalt befinden, auf den Weg der Achtung der Menschenrechte zurückfinden, wo Gerechtigkeit, Dialog und Versöhnung die unverzichtbaren Werkzeuge zum Aufbau des Friedens sind."

 

 Hand  zur vollständigen Erklärung von Margaret Karram

 

75 Jahre Verfassungskonvent von Herrenchiemsee

10. August 1948 – 10. August 2023

"Geburtsstunde des Grundgesetzes"

1948 forderten die westlichen Alliierten, in ihren Besatzungszonen eine Verfassung zu erarbeiten mit den Vorgaben:
Demokratie als Staatsform sowie Föderalismus, also geteilte Macht zwischen Bund und Ländern, klare Gewaltenteilung, sprich Trennung zwischen Gesetzgebung, Ausführung und Justiz und garantierte Menschen- und Freiheitsrechte.

Am 10. August 1948 beginnen Politiker und Experten auf der Herreninsel im Chiemsee, einem von äußeren Einflüssen abgeschiedenen Ort, mit der Arbeit. Das große Ziel war, die Fehler der Weimarer Verfassung zu vermeiden und eine stärkere, stabilere Demokratie zu schaffen. Verfassungsfeindliche Parteien sollten verboten werden.

Am 8. Mai 1949 wurde dieses vorläufig „provisorische Grundgesetz“ vom Parlamentarischen Rat „…Im Bewusstsein seiner Verantwortung
vor Gott und den Menschen…“
(Text Grundgesetz) beschlossen und am 23. Mai 1949 feierlich verkündet und trat in Kraft.
Mit der feierlichen Unterzeichnung des Grundgesetzes erfolgte gleichzeitig die Gründung der Bundesrepublik Deutschland.
Nach der Wiedervereinigung mit der DDR wird es am 3.Oktober 1990 zur gesamtdeutschen Verfassung.
Seitdem hat es sich bewährt

Buch Grundgesetz

(Quelle: bpb.de, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons)

 

 Hand  Grundgesetz (Stand Dezember 2022)

 Hand  Grundgesetz in leichter Sprache

 

Mütter des Grundgesetzes

Im Konvent waren nur Männer vertreten. Frauen waren nur als Sekretärinnen und begleitende Ehefrauen auf Herrenchiemsee. Erst später im Parlamentarischen Rat waren sie als Abgeordnete mit dabei.

Parteiübergreifend setzten sich vier Politikerinnen im Parlamentarischen Rat 1948 besonders für die Rechte der Frauen ein.

„Pionierinnen in schwarzen Kleidern“ - Mit Elisabeth Selbert waren es noch drei andere Frauen, die mit 61 Männern im Parlamentarischen Rat
an der Formulierung des Grundgesetzes arbeiteten. Es ist besonders Elisabeth Selbert zu danken, die schließlich den berühmten Artikel 3, Absatz 2 über die Gleichheit von Männern und Frauen formulierte.

 

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier

Beim Festakt lobte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier die historische Leistung des Verfassungskonvents und erinnerte, dass dies
die Geburtsstunde des Grundgesetzes war.
Er rief alle Bürgerinnen und Bürger zur gemeinsamen Verantwortung für unsere Demokratie auf und ermahnte, sie zu schützen.

 

 Hand  zur Rede des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier

 

Europäisches Zentrum
Forum Politik und Geschwisterlichkeit
in Straßburg, 8. – 10. Mai 2023

Gruppenfoto vor dem Europaparlament

(Quelle: alle Fotos von Michel Batt, Text: Illes Hertwich)

Zum ersten Mal lud das im März gegründete Europäische Zentrum Forum Politik und Geschwisterlichkeit zu einer Begegnung nach
Straßburg ein mit dem Titel

„EUROPEAN DIALOGUES – INSTRUMENTS OF PEACE“

Die 20 Teilnehmer kamen aus Frankreich, Italien, Spanien, Belgien und Deutschland. Sie engagieren sich in aktiver Bürgerschaft, in der Verwaltung, in geopolitischen Projekten, als Bürgermeister, Stadträte, Parlamentsbeamte u.a.

Die Gruppe ist im EU-Paralament im Eingangsbereich

(Der Präsident des europ.Forums Politik und Geschwisterlichkeit steht als erster links vorne an der Seite mit der Mappe)

Ziel war, ein Sich-tiefer-kennenlernen und ein Gedankenaustausch zum Thema "Geschwisterlichkeit in der Politik".
Eine Besonderheit war durch die Ortswahl schon gegeben: Besuche im Europaparlament, in der Kommission und Europarat und
Gespräche mit verschiedenen Parlamentariern.
Ein Höhepunkt: das Referat des ehemaligen Protokollchefs des Parlaments, Francois Brunagel zur Geschichte und den aktuellen Herausforderungen Europas angesichts des Krieges in der Ukraine und der Energiekrise.

Die Gruppe sitzt an einem Tisch-Karree mit Francois Brunagel am Laptop

Francois Brunagel (am Laptop)

Anlässlich des Europatages schlossen sich die Teilnehmer einem Friedensmarsch mit anschließendem ökumenischen Gottesdienst
der Gruppierung "Miteinander für Europa" an.

Die Begegnung war gekennzeichnet durch die spezielle Methode des Forums…:
ein Dialog, welcher gegenseitigen Respekt, Wertschätzung, Achtung der Menschenwürde, konstruktive Konfrontation gegenüber Andersdenkenden, Willen zum Neubeginn bei auseinanderbrechenden Beziehungen und Schritte der Versöhnung erfordert.

Ganz sicher waren diese Tage nicht nur eine Herzerweiterung, sondern auch eine konkrete Anwendung in den Diskussionen.

Die Gruppe sitzt in einem kleinen Saal, die Parlamentarier haben auf einer Bühne hinter Tischen Platz genommen.

(Gespräch mit EU-Parlamentariern)

Es war eine Erfahrung von Begegnungen mit Parlamentariern, von gegenseitigen Entdeckungen, bereichert durch das Wissen von zwei erfahrenen Persönlichkeiten, ehemaligen hohen Beamten der europäischen Institutionen: François Brunagel und Alfonso Zardi.

Die Gruppe steht vor dem Gebäude des Europarats auf einer Brücke auf regenasser Straße

(auf dem Weg zum Europarat)

Es war eine weitere wichtige Etappe des Forums Politik und Geschwisterlichkeit auf dem Weg zu einem inneren Beitrag der Einheit Europas… Es waren Tage, die unseren Blick auf Europa und den Aufbau der Einheit in der Vielfalt erweitert haben.

 

Erdbeben im Nahen Osten

Blick auf die Trümmer eines eingestürzten Hauses. Ein Bagger steht davor

(Quelle: Foto Domingos Dirceu Franco)

 

Aussetzung des Finanzembargos für humanitäre Organisationen in Syrien

Aufruf des Internationalen Forums Politik und Geschwisterlichkeit (MPPU)

"Ein herzlicher und nachdrücklicher Aufruf zur sofortigen Beendigung des Embargos in Syrien, das es schwierig macht, in dieser schrecklichen Zeit überhaupt Hilfsgüter zu transportieren.
Setzen Sie zumindest vorübergehend das finanzielle Embargoaus, damit die bereits vor Ort tätigen humanitären Organisationen umgehend die notwendige Hilfe leisten können". Mit diesem Aufruf wendet sich das Internationale Forum Politik und Geschwisterlichkeit (MPPU), der politische Ausdruck der Fokolar-Bewegung, an die internationale Gemeinschaft, die Regierungen und die Europäische Union.

Mit diesem Aufruf wendet sich das Internationale Forum Politik und Geschwisterlichkeit (MPPU), der politische Ausdruck der Fokolar-Bewegung, an die internationale Gemeinschaft, die Regierungen und die Europäische Union.

Syrien zwischen Krieg und Erdbeben - Wenn es an die Grenze des Erträglichen geht

13. Februar 2023, Ein Bericht von Domingos Dirceu Franco zur Situation und einige seiner Gedanken...

 Hand  weiterlesen: Syrien zwischen Krieg und Erdbeben

 

Aktuelles zum Hilfsprogramm in Syrien

Collage der Spendensammlung und Verteilung von Hilfsgütern

(Quelle: Foto www.mppu.org)

 

Am 7. Februar hat die Nothilfekoordination der Fokolar-Bewegung (zu der auch das internationale Forum Politik und Geschwisterlichkeit gehört) eine Spendenaktion zur Unterstützung der Menschen in der Türkei und Syrien gestartet.
Die Spenden werden, auch in Zusammenarbeit mit den Kirchen vor Ort, für die betroffenen Menschen in verschiedenen Städten der beiden Länder eingesetzt.
Konkret wird die Aktion in Syrien rund 2.500 Menschen direkt helfen und indirekt zwischen 5.000 und 10.000 Menschen in den drei erdbebengeschädigten Gebieten Aleppo, Latakia und Hama erreichen.

Wenn Sie spenden möchten:

 Aktion Geeinte Welt
   DE 19 545100670229615677

Nachfolgend einige  Hand  Beispiele für Maßnahmen der ersten Phase in Syrien, die im Februar begann und im August enden wird.

 

 

 #We remember
Solingen 29. Januar 2023

Anlässlich des Tags des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar fanden in Solingen
verschiedene Veranstaltungen statt.

  1. „Ich Europas blasses Judenkind“ – das außergewöhnliche Leben der
    Schriftstellerin Ruth Weiss zwischen Europa und Afrika.

Ruth Weiss sitzt auf einem Stuhl und erzählt.

(Quelle: Foto R. Weiss im Saal 100, Nürnberg; © Sylvia Löhrmann)

Ruth Weiss
im Gespräch mit Sylvia Löhrmann am 29.1.2023 um 11.00 Uhr im
Zentrum für verfolgte Künste, Solingen

Eine besondere Stunde mit einer Zeitzeugin, die mit ihren Erfahrungen einen geschichtlichen Rundblick auf die Zeit während des
NS-Regimes, auf die Zeit danach und heute gab und Zusammenhänge klarstellte.

  1. Neujahrempfang des Forums Politik und Geschwisterlichkeit
    und Ausstellungseröffnung „Resonance – Never Forget“

Unter dem Titel „Nie wieder! Demokratie stärken“ kamen am Sonntagnachmittag ca.90 Gäste, darunter Kommunalpolitiker, Vertreter des öffentlichen Lebens, der Religionsgemeinschaften und verschiedener Weltanschauungen, Bürger, Freunde ins Zentrum Frieden.

Im abwechslungsreichen und vielfältigen Programm wechselten künstlerische und Wort-Beiträge ab.

Ein Mann sitzt auf dere Bühne und spielt Gitarre.

(Quelle Foto: Konstantin Elefteradis)

Nach dem Statement „Demokratie stärken“ von Bürgermeisterin J. Zacharaki

J. Zacharaki steht auf der Bühne und spricht.

(Quelle Foto: Konstantin Elefteradis)

folgte in Kleingruppen ein lebendiger Gedankenaustausch über das Thema.

Auch die Vorstellung des Buches „Wer rettet Bella“ von Daniela Tobias erweiterte das Thema.

Die Eröffnung Ausstellung „Resonance – Never Forget“, eine Porträt-Serie von Kindern und Jugendlichen, die in Auschwitz ermordet
wurden, begann mit einem Gespräch mit dem Künstler Meinolf Otto, der das Entstehen der Werke und den persönlichen Hintergrund erläuterte.

Weiter Werke des Künstlers: https://www.meinolfotto.de/kunstwerke

Danach folgte der Rundgang durch die Ausstellung.
Der Empfang endete in angeregten Gesprächen und Bildbetrachtungen im Foyer des Zentrums.

 

 Weihnachten 2022

Das Forum Politik und Geschwisterlichkeit
wünscht allen ein gutes Weihnachtsfest und Frieden für das neue Jahr.

 

Weihnachtsgruss in italienischer und englischer Sprache

(Quelle: European Centre of Politics for Unity Movement (mppu), Brüssel europe@mppu.org)

 

Wir schließen uns den Wünschen des europäischen Zentrums Forum
Politik und Geschwisterlichkeit (mppu) an:

Trotz aller Einsamkeit, Armut, Ungerechtigkeit, Hunger, Krieg…
gibt es auch Solidarität und Mitmenschlichkeit, Mut zum Engagement für den Frieden.

 

Einweihung des neuen europäischen Zentrums
Forum Politik und Geschwisterlichkeit

9. November 2022 – Brüssel

EU-Gebäude in Brüssel             Eingang der tschechichen Botschaft. Darüber die Fahnen der EU-Mitglieder. Vor der Türe Teilnehmer der Gründungsveranstaltung.

(Quelle Text: Ursula Dörpinghaus; Quelle: Fotos: Illes Brunhilde Hertwich)

Anfang März konnte Hand dieses europäische Zentrum gegründet werden zur Förderung des Dialogs für Frieden, Menschenrechte und die tiefsten Werte Europas.

Am 9. November, einem denkwürdigen Tag nicht nur in unserer deutschen Geschichte, waren anwesend Mitglieder des Europäischen Parlaments, der Europäischen Kommission aus verschiedenen politischen Richtungen und Beamte und BürgerInnen.

Es war wie die Gründung eines "Zuhauses", um die politische Einsamkeit zu überwinden und es entstand der Wunsch, sich weiterhin regelmäßig zu treffen, andere Kollegen einzuladen, Themen auf die Tagesordnung zu setzen, um sich damit auseinanderzusetzen und dann gemeinsam zu handeln.
Sehr geschätzt und zuweilen bewegend waren die Erfahrungen und bedeutsamen Interventionen, um die gegenwärtige Situation zu verstehen und zu hinterfragen, was zu tun ist, angefangen bei den aktuellen Kriegen. Die Perspektive eines geeinten Europas in Vielfalt für eine geeinte Welt, auf die wir gemeinsam blicken können, wurde deutlich.

Zwei Frauen stehen auf der Bühne und sprechen zu den Teilnehmenden.

Stimmen von zwei Teilnehmerinnen:

"9. November, ein denkwürdiger Tag in unserer deutschen Geschichte. Es war für mich ein weiteres Zeichen der Hoffnung, dass gerade an diesem Tag unsere Begegnungsstätte des Politikforums im Herzen von Brüssel, im Herzen Europas eingeweiht werden konnte. Es freute mich und ich war auch ein wenig stolz, unsere Erfahrungen als Forum Politik und Geschwisterlichkeit aus Solingen und darüber hinaus einbringen zu können.
In Brüssel ist sicherlich auch die institutionelle Seite Europas stark wahrnehmbar und die Stadt selbst ist gekennzeichnet von starken Kontrasten der Gesellschaft.
Aber Brüssel und damit auch die EU besteht aus Menschen, aus vielen verschiedenen Menschen und darauf kommt es an: Beziehungen zu knüpfen und aus diesen Beziehungen eine erneuerte Politik mitzugestalten."
(B.H.)

Ich danke Ihnen, dass Sie mir die Tür zu einem zweiten Zuhause geöffnet haben. Ein Haus, das von einem freundlichen und aufrichtigen Lächeln erfüllt ist; ein Haus, in dem man Liebe und Geschwisterlichkeit atmet, ein echtes Interesse am anderen; ein Haus, in dem ich mich, sobald ich eintrat, sofort von Wärme umhüllt fühlte. Ich danke Ihnen! Noch nie hatte ich in dieser Stadt, außerhalb meines Familienkreises, so viel Wohlbefinden und pure Freude erlebt. Eine einzigartige und seltene Umgebung, in der man Liebe, Zuneigung und wahre Freundschaft atmet. Ich habe das Gefühl, dass der gestrige Abend einen Wendepunkt in meinem Leben in Brüssel markiert; ich habe wunderbare neue Freunde gefunden, mit denen ich mich für Frieden und Solidarität einsetzen kann. Ich danke Ihnen! (P.M.)

 

Economy of Francesco

Symbol und Botschaft des Friedens, der Armut, der Spiritualität
und somit der Geschwisterlichkeit

22. -24. 09.2022
ASSISI

Tausend Jugendliche und junge Erwachsene aus 70 Ländern sind nach Assisi gekommen, und die Stadt hat sie herzlich aufgenommen. Sie fühlen sich effektiv als Teil der Familie von Klara und Franziskus, dieser zwei Gleichaltrigen, die vor 800 Jahren begonnen haben, die Wirtschaft zu verändern. Wie sie sprechen sie von Frieden, Klima, Glück und sozialer Gerechtigkeit

Die Veranstaltung im September 2022 ist nach der ersten 2019 das dritte Treffen junger Menschen - und das erste in Präsenz - , die von Papst Franziskus aufgerufen wurden, der Wirtschaft eine Seele zu geben. Es nahmen junge Wirtschaftswissenschaftler, Unternehmer und Changemaker aus der ganzen Welt teil. Sie haben in den letzten Monaten aktiv gearbeitet, um ihre Ideen und schon entstandene Projekte vorzustellen für eine neue Zeit des wirtschaftlichen Denkens und Handelns.

In einem Europa, in dem die Waffen sprechen, wollen sie Brücken statt Mauern bauen. Ja, sie sind Idealisten, aber durch ihr Beisammensein hier vor Ort beweisen sie, dass sie ihre Träume verwirklichen können. Sie wollen die Welt verändern, jetzt, und beginnen bei sich selbst, von unten her.

Zehn Worte prägen die Economy of Francesco: Frieden, Fürsorge, Dienst, Schutz, Freundschaft, Bündnis, Anerkennung, Würde, Teilen, Glück, die die jungen Ökonomen, Unternehmer und Changemaker beschlossen haben, in die Realität umzusetzen.

Von Franziskus zu Franziskus, von Franz von Assisi zum Papst der Randgruppen

Auch der Papst war nach Assisi gekommen. Er hört ihnen zu und ermutigt sie, die Welt aus der Sicht der Ärmsten zu betrachten und die Ideale in konkrete Werke umzusetzen. „Ihr seid da, nicht erst morgen, sondern heute! Heute seid ihr da. Jetzt. Ihr seid nicht nur das „noch nicht“, ihr seid das „bereits“, ihr seid die Gegenwart.“

Die jungen Leute glauben an diese Wirtschaft. „Sie ist keine Utopie, denn wir sind dabei, sie aufzubauen. Und einige von uns haben an besonders klaren Morgen bereits den Horizont des gelobten Landes gesehen“
Das sind die letzten Worte des Paktes, den sie und Papst Franziskus unterzeichnet haben, und die ersten einer Welt, die sich durch sie wirklich verändern kann.

"Zusammen mit dem Text des Paktes werden wir sie der Erde anvertrauen, wie Wurzeln der Wirtschaft von morgen, im Rosengarten der Portiunkula, von wo aus „die Kinder von Francesco“ in die Welt hinausgehen werden", Träumer mit Füßen, aber fest in der Erde verankert, die fähig sind, die Welt mit "Liebe, mit Einfallsreichtum und mit ihren Händen" zu revolutionieren.

(Quelle: https://www.focolare.org/en/mariapoli/, ganz nach unten scrollen und auf "Conference call" klicken) oder
Sie öffnen diesen Link (Wiedergabe auf Youtube).

 Hand  Weitere Informationen zur Economy of Francesco finden Sie auf: https://francescoeconomy.org/

 

Global Leadership Youth School for Unity – Korea

Vom 6. bis 27. August 2022 nahmen 26 Studenten aus Seoul, Busan und Daegu City an dem Jugendseminar „Führungsstil zur Einheit“ teil, das in der koreanischen Nationalversammlung (Parlament) stattfand, veranstaltet vom Forum Politik und Geschwisterlichkeit Korea gemeinsam mit dem internationalen Forum (MPPU International) und New Humanity NGO.

Gruppenfoto der Teilnehmer der Youth School

Das Programm umfasste verschiedene Themenbereiche wie Klimawandel und Klimaschutz, Gleichstellung der Geschlechter, Menschenrechte, erschwingliche und saubere Energie (Teil der SDG-17-Agenda der Vereinten Nationen). Zum Thema "Wie kann ein harmonischer Dialog geführt werden?“ gab es einige Sondervorträge und Gruppendiskussionen.

Die Jugendlichen sitzen im Kreis und diskutieren

(Quelle für Text und Fotos: Internationales Zentrum Forum Politik mppu.org)

 

 Hand  weiterlesen: Global Leadership Youth School for Unity – Korea

 

Raubkunst führt zusammen

Rückgaben von Kulturgut kolonialer Herkunft

 

Drei Skulpturen im Musée du quai Branly aus dem ehemaligen Königspalast in Dahomey, mit Hinweistafeln auf ihre künftige Restitution im Oktober 2021.

 

 

 

Bereits wenige Jahre nach der Unabhängigkeit ehemaliger europäischer Kolonien in den 1970er Jahren wurde die Diskussion über Rückgaben von Kulturgut kolonialer Herkunft geführt. Mit Beginn des 21. Jahrhunderts wurden solche Diskussionen und Forderungen erneut und mit größerer Wirkung geäußert. Wenn auch seit etwa 2020 eine Reihe von Kulturobjekten an Benin, Namibia, Nigeria, Indonesien oder Guatemala restituiert wurden, bleiben noch viele Rückgaben offen.

Auch der deutsche Staat und viele deutsche Museen bemühen sich, Kunst- und Kulturschätze, die in der Kolonialzeit aus diversen afrikanischen Staaten entwendet wurden, wieder zurückzugeben.

Wie wichtig die Wertschätzung der Kulturgüter und die Achtung der Völker ist, beweist folgendes Beispiel.

(Quelle Bild links: Von Munfarid1 - Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, Link; Bildgröße angepasst)

 

 

 

Bangwatanz

 

 

 

 

 

Am Samstag, 09. Juli 2022, traf eine Delegation mit dem Fon von Fontem, dem Stammesoberhaupt des Bangwa-Volkes, aus dem Kamerun und einige Mitglieder, die auch aus den USA und den Niederlanden angereist waren, in Köln ein, um im Rautenstrauch-Joest-Museum bei der Restitution von Raubkunst aus der Kolonialzeit teilzunehmen.

(Quelle Bild rechts: Andrea Fleming)

 

 

Chief Charles Morfaw Fobellah steht auf der Bühne und spricht

 

 

 

Chief Charles Morfaw Fobellah freute sich, dass auch eine Vertretung der
Fokolar-Bewegung bei dem wichtigen Ereignis dabei sein konnte.

„Ohne die Fokolar-Bewegung fehlt in der Geschichte des Bangwa-Volkes
ein wichtiger Teil.“

Denn vor mehr als 50 Jahren wurde die Fokolar-Bewegung um Hilfe gebeten,
das große Problem der hohen Sterblichkeit, besonders von Kindern zu beheben.

Einige von diesen Helfern als Techniker, Krankenschwester oder Jugendfreiwilligendienstler waren anwesend und schilderten bei der Podiumsdiskussion ihre Eindrücke aus der Zeit ihres Engagements.

(Quelle Bild links: Andrea Fleming)

 

 

 

 Hand  weiterlesen: Kulturgut kolonialer Herkunft

 

GRÜNDUNG DES CENTRO EUROPEO MPPU
EUROPÄISCHES FORUM POLTIK UND GESCHWISTERLICHKEIT

Europäische Flagge

(Quelle: MPD01605, Attribution-ShareAlike 2.0 Generic (CC BY-SA 2.0) , via Wikimedia Commons (Bildgröße angepasst)
https://www.flickr.com/photos/mpd01605/6755068753/in/photostream/)

Anfang März konnte dieses europäische Zentrum gegründet werden,
- genau in den Tagen, als zu den 30 Kriegen in der Welt der Ausbruch des Krieges in der Ukraine hinzukam;
- genau in dem Europa, das endlich gelernt zu haben schien, dass Krieg kein Mittel zur Lösung internationaler Probleme ist.
- Da entstand gleichzeitig eine Gruppe, die sich in den Dienst der Einheit ganz Europas stellt, von Portugal bis zum Ural,
  von Island bis Zypern.

Aus den europäischen Nationen, in denen das Forum Politik und Geschwisterlichkeit vertreten ist, wurden die Mitglieder für dieses europäische Zentrum gewählt.

Die Zusammensetzung dieser Gruppe ist gekennzeichnet von großer Vielfalt an Herkunft, Alter, Geschlecht, Ausbildung.
So gehören dazu:
ein Spanier, Jurist in einem großen Unternehmen des Energiesektors;
eine Französin, junge Professorin für Wirtschaft und Management;
eine Italienerin, gebürtig aus Ruanda, engagierte Mitarbeiterin des UNHCR und des internationalen Zentrums;
eine junge Frau aus Deutschland mit der Ausbildung zum Konfliktmanagement;
ein Belgier mit Magister in internationaler Politik, Botschafter der United World New Humanity NGO, Mitarbeiter bei COMECE in Brüssel;
ein Pole, wohnhaft in UK, arbeitet bei EWurope NGO, einer Organisation, die sich für Flüchtlinge einsetzt, Stadtrat in seiner Stadt;
eine Italienerin mit langer politischer Laufbahn, zwei Amtszeiten im Kongress der Gemeinden und Regionen des Europarates;
eine Italienerin, ehemalige Politikerin, aktive Ausbilderin für Staatsbürgerkunde an der Schule für Soziale Vorbereitung;
ein Italiener mit Master-Abschluss in Europlanning, er beschäftigt sich mit staatlichen Beihilfen, die von europäischen Fonds kofinanziert werden;
eine junge Frau wohnhaft in Brüssel, Mitglied des „Projekts Europa“ der Fokolar-Bewegung mit Sitz in Brüssel, arbeitet bei der Europäischen Kommission.

Eine weitere Gruppe von Menschen hat ihre Mitarbeit von Zeit zu Zeit zugesichert. Sie stehen mit ihren unterschiedlichen Fähigkeiten, ihrem Alter und ihrem Hintergrund zur Unterstützung bereit.

 Hand  weiterlesen: GRÜNDUNG DES CENTRO EUROPEO MPPU

 

11. Juni 2022 - Klaus-Hemmerle-Preis zum 10. Mal verliehen

Preisträgerin Frau Prof. Dr. Hanna Suchocka

ehemalige polnische Premierministerin

Foto von Professor Dr. Hanna Suchocka

(Quelle: für Text und Bilder und weitere Informationen: https://www.fokolar-bewegung.de/)

 Hand  zur Person von Hanna Suchocka

 

Preisverleihung - von links: Maria Magerl, Prof. Dr. Hanna Suchocka, Roberto Rosse

 

 

Nicht wie sonst im ehrwürdigen Aachener Dom, sondern in der Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung in Berlin überreichten die Vertreter der Fokolar-Bewegung Maria Magerl und Roberto Rossi
an Frau Prof. Dr. Hanna Suchocka den Preis.

 

 

 

Thomas Sternberg hält vorne am Mikrofon die Laudatio

 

 

Die Laudatio hielt Prof. Dr. Thomas Sternberg, der ehemalige Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken. Er würdigte die vielfältigen Verdienste von Hanna Suchocka in Politik und Gesellschaft, im Rechtswesen und nicht zuletzt in der polnisch-deutschen Aussöhnung.

Es gab Grußworte von Erzbischof Wojciech Polak, Primas der katholischen Kirche in Polen; Bischof Helmut Dieser von Aachen; von der Präsidentin der Fokolar-Bewegung, Margaret Karram, die an den Appell der Fokolare-Gründerin Chiara Lubich erinnerte, den Geist der Einheit und Geschwisterlichkeit zu fördern und sich dafür mit allen Menschen guten Willens zusammenzutun.

 


In ihrer Dankesrede konzentrierte sich Professorin Suchocka auf einige wichtige Punkte zu Europa: Offenheit für das Fremde, für andere Religionen, für andere Kulturen, für Nicht-Gläubige und anders Denkende, Solidarität, Bereitschaft zu Vergebung, Europa als ein Ort des Dialogs. Zwischen egoistischer Gleichgültigkeit und gewaltsamem Protest sei der Dialog für sie auch heute immer eine Option.

 

25 Jahre Forum Politik und Geschwisterlichkeit

Logo von mppu und New Humanity

(Quelle Grafik: mppu.org)

Deutschsprachige Abteilung der internationalen "Movimento politico per l’unità"(Mppu)

Inne halten - Aufbrechen

- 2. Mai 1996
Gründung der „Politischen Bewegung für die Einheit“ durch Chiara Lubich in Neapel. Sie basiert auf dem Ideal der Einheit und der Geschwisterlichkeit , welche das politische Handeln bestimmen soll. Es handelt sich nicht um eine neue Partei, sondern um einen Lebensstil, der es der Politik über Partei- und Landesgrenzen hinweg ermöglichen soll, das Gemeinwohl in der Gesellschaft zu verwirklichen.

- 31. Mai 1997
Auch einige deutsche Politiker*innen und Bürger*innen haben darin neu die Motivation für ihr Tun gefunden. Sie schließen sich zur „Gruppe des 31. Mai“ zusammen. Wichtig war ihnen vor allem, die neue Kultur des politischen Miteinanders, die eigenen Werte einzubringen und die Werte der anderen zu respektieren.
Im deutschsprachigen Raum einigt man sich später auf den Namen:
„Forum Politik und Geschwisterlichkeit“.

 Hand  weiterlesen: 25 Jahre Forum Politik und Geschwisterlichkeit

 

Aufbrechen

Aufgrund dieser vielen Herausforderungen ist auch jetzt und in der Zukunft ein Engagement von vielen dringend erforderlich.
Aber wir sind wenige!
Wir brauchen eure Unterstützung und eure Mitarbeit.
Mit euch wollen wir den Weg in die Zukunft wagen.
Wenn sich jemand angesprochen fühlt und in diesen turbulenten Zeiten mitarbeiten möchte, die anstehenden Herausforderungen
mit einen neuen Politikstil anzugehen, der ist herzlich eingeladen.

Für Fragen oder Rückmeldungen:

Illes Hertwich, Solingen: Illes@gmx.net

Reiner Pistner, Schöllkrippen: pistner_gr@online.de

 

Karlspreis 2022

Blick auf das Aachener Rathaus

(Quelle: Ralf Houven, CC BY 3.0 , via Wikimedia Commons (Bildgröße angepasst)
https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Rathaus_-_panoramio_(26).jpg?uselang=de)

Auszeichnung für Verdienste um die Europäische Einigung

Der Karlspreis, vollständiger Namen seit 1988 Internationaler Karlspreis zu Aachen, wird in Aachen seit 1950 in der Regel jährlich an Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens verliehen, die sich um Europa und die europäische Einigung verdient gemacht haben.

(Quelle nach Wikipedia: Seitentitel: Karlspreis Herausgeber: Wikipedia – Die freie Enzyklopädie. Autor(en): Wikipedia-Autoren, siehe Versionsgeschichte Datum der letzten Bearbeitung: 27. Mai 2022, 09:24 UTC Versions-ID der Seite: 223202450 Permanentlink: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Karlspreis&oldid=223202450)

Internationaler Karlspreis zu Aachen
an die belarussischen führenden politischen Aktivistinneny
Maria Kalesnikava, Swetlana Tichanowskaja und
Veronica Tsepkalo

Diese drei belarussischen Bürgerrechtlerinnen erhielten am Donnerstag den Internationalen Karlspreis in Aachen. In Vertretung für ihre inhaftierte Schwester Maria Kalesnikava kam Tatsiana Khomich.
Die Auszeichnung von Maria Kalesnikava, Swetlana Tichanowskaja und Veronica Tsepkalo ist ein klares Statement für Freiheit und Demokratie.

Unter Einsatz ihrer persönlichen Freiheit und ihres Lebens haben sich die drei mutigen Frauen unter schwierigsten politischen Bedingungen gegen den Diktator von Belarus eingesetzt für Menschenrechte, Frieden und Freiheit, Rechtsstaatlichkeit, Demokratie und Solidarität, was den Kern des europäischen Projekts ausmacht.
Zur Begründung ihres Einsatzes für eine demokratische Politik in Freiheit sagte einmal Veronika:
"Wir hatten keine andere Wahl. Wenn nicht wir, wer dann?"

In ihrer Laudatio, die sehr persönlich und emotional war, würdigte die Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (B'90/Die Grünen) die drei als Vorbilder für Millionen Frauen in Europa.

 Hand  Zur Laudatio zum Karlspreis 2022 von Annalena Baerbock

 Hand  Hier finden Sie einen ausführlichen Bericht zur Begründung des Direktoriums der Gesellschaft für die Verleihung des Internationalen Karlspreises zu Aachen

 

Gibt es einen gerechten Krieg?

Im Dialog mit Professor Vincenzo Buonomo

Rektor der Lateran Universität (Rom), Professor für internationales Recht

Foto von Professor Buonomo

(Quelle: Grafik und Text: mppu.org)

Frage: Angesichts dieser und anderer Konflikte in der Welt, die uns persönlich und auch gemeinschaftlich sehr betroffen machen, stellt sich die Frage: Wenn Menschenrechte mit Füßen getreten, Grausamkeiten verübt und ganze Völker, Ethnien und religiöse Gruppen unter Ungerechtigkeiten leiden, ist dann ein bewaffnetes Eingreifen immer falsch? Kann es jemals einen „gerechten“ Krieg geben?

„Das erste Element ist meines Erachtens, dass wir den Begriff Krieg abschaffen sollten, und zwar nicht nur als Wort, sondern auch als Konzept.
Krieg existiert nicht, wie es auch keinen gerechten Krieg gibt und ihn nicht geben kann.
1. Warum? Weil die Bedingungen, die historisch zur Theorie eines gerechten Krieges geführt haben, heute nicht mehr existieren.

[Um die Begründung besser zu verstehen, geht es hier zum  Hand  geschichtlichen Überblick nach Wikipedia (Auszug).]

 Hand  Dialog mit Professor Vincenzo Buonomo weiterlesen

 

Zum Gedenken an das Ende des Zweiten Weltkrieges

„Der 8. Mai 1945 war ein Tag der Befreiung“ - Richard von Weizsäcker am 8. Mai 1985

„Dieser 8. Mai ist ein Tag des Krieges“ – Frank-Walter Steinmeier am 8. Mai 2022
Wir erleben einen Epochenbruch

„Für mich ist dies ein 8. Mai wie kein anderer“ – Olaf Scholz am 8. Mai 2022

Bundeskanzler Olaf Scholz wandte sich am 8. Mai mit einer Fernsehansprache an die Bürgerinnen und Bürger der Bundesrepublik Deutschland. Für ihn ist es schmerzhaft, dass heute, 77 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs, mitten in Europa erneut rohe
Gewalt das Recht bricht. Und das trotz der Lehre aus der katastrophalen Geschichte unseres Landes zwischen 1933 und 1945, dass
nie mehr Krieg, nie wieder Gewaltherrschaft sein sollte.

Der Kanzler nannte vier Grundsätze, die sich aus seiner Sicht für die Politik ergeben:
- Es darf keine deutschen Alleingänge geben.
- Die Fähigkeit, das eigene Land zu verteidigen, muss erhalten bleiben.
- Nichts unternehmen, was uns und unseren Partnern mehr schadet als Russland.
- Keine Entscheidung treffen, die die Nato zur Kriegspartei werden lässt.

Er schloss mit den Worten: „Freiheit und Sicherheit werden siegen – so wie Freiheit und Sicherheit vor 77 Jahren über Unfreiheit, Gewalt
und Diktatur triumphiert haben. Dazu nach Kräften beizutragen, das bedeutet heute „Nie wieder“! Darin liegt das Vermächtnis des 8. Mai.“

 Hand  Die Rede des Bundeskanzlers im vollständigen Wortlaut

(Quelle Rede: https://www.bundesregierung.de/breg-de/service/bulletin/fernsehansprache-von-bundeskanzler-olaf-scholz-2038050 )

 

Impfstoff für alle

Logo mit Spritze und Virus und dem Schriftzug: A vaccine for all
Impfstoff für alle

(Quelle: http://www.unitedworldproject.org)

Die Zweite Aktion der Kampagne „A Vaccine for All“ hat gerade begonnen und wird die ländliche Bevölkerung Indiens in Zusammenarbeit mit der humanitären Organisation Shanti Ashram und dem „International Center for Child and Public Health“ einbeziehen.

Näheres hierzu kann auf der Projektseite nachgelesen werden.

Als Forum Politik und Geschwisterlichkeit in Deutschland wollen wir dafür Spenden einwerben. Denn im Sinne einer geeinten Welt und einer weltweiten Geschwisterlichkeit sind die Sorgen und Nöte dieser Menschen auch die unseren.

Spenden können unter dem Stichwort: „Impfstoff für Indien“ getätigt werden auf das Spendenkonto

„Aktion für eine geeinte Welt e.V.“
Postbank Ludwigshafen
IBAN:DE 19 5451 0067 0229 6156 77
BIC: PBNKDEFF

 Hand  Zum vollständigen Aufruf "Impfstoff für alle" und weitere Informationen

 

Ukraine - Wir brauchen ein Wunder!

Blick von oben auf den Platz der Unabhängigkeit in Kiew/Urkraine

(Foto: ‘© Helga Ewert / PIXELIO’)

Nachricht von Freunden der Fokolar-Bewegung vor Ort:
„(...) Wir hören schon seit Monaten um uns herum von viel Angst, Sorge, Traurigkeit und Enttäuschung. Die Verschlechterung der Lage in den letzten Stunden hat die Situation noch dramatischer gemacht. ... Wir haben uns gefragt und fragen uns weiterhin, was wir in dieser Situation tun sollen. Auch diesen schmerzlichen Moment erleben wir gemeinsam. Wir sind uns bewusst, dass wir keine außergewöhnlichen oder besonderen Dinge tun können, aber wir können den Menschen in unserer Umgebung zuhören, Ängste und Sorgen teilen und versuchen, von Augenblick zu Augenblick zu verstehen, was am besten zu tun ist". Aber wir brauchen eure Hilfe!

Wir helfen

Die "Aktion für eine geeinte Welt e.V." hat bereits eine Spendenaktion ins Leben gerufen. Die Spenden werden an die Fokolare in der Ukraine weitergeleitet. Diese nutzen das Geld, um der ukrainischen Bevölkerung grundlegende Hilfe zu leisten (Ernährung, medizinische Versorgung, Unterkunft, Heizung), auch in Zusammenarbeit mit der Caritas und den Kirchen vor Ort.

Wenn Sie helfen möchten, überweisen Sie bitte Ihre Spende auf das folgende Konto mit dem Stichwort „Ukrainehilfe“:

Aktion für eine geeinte Welt e. V.
Postbank Ludwigshafen
IBAN DE 19 5451 0067 0229 6156 77
BIC (SWIFT) PBNKDEFF

Bei einer Spende auf dieses Konto kann man eine Spendenbescheinigung erhalten. Hierzu ist die Angabe von Name UND vollständiger Adresse auf der Überweisung im Feld Verwendungszweck unbedingt erforderlich. Hinweis: Für Spenden unter 300 Euro reicht ein vereinfachter Nachweis (Kontoauszug, Einzahlungsbeleg) gegenüber dem Finanzamt. Erst bei Spenden über 300 Euro pro Jahr besteht eine Verpflichtung gegenüber dem Finanzamt, die geleisteten Spenden mit einer Spendenbescheinigung nachzuweisen.

Kontakt bzgl. Spendenquittung: mail@aktion-geeinte-welt.de, Ansprechpartner: Reiner Schmidt.

(Quelle Text: www.fokolar-bewegung.de)

 

Stoppt den Krieg in der Ukraine

Karte von Europa, Ukraine und Russland sind mit Fähnchen markiert.

Wiederherstellung eines Forums für Dialog und politische Verhandlungen

WENN DU FRIEDEN WILLST, BEREITE DEN FRIEDEN VOR

"Wenn du den Frieden willst, bereite den Frieden vor", so formulierte es Igino Giordani, ein pazifistischer Politiker des 20. Jahrhunderts. Nur ein täglicher, vielseitiger Einsatz für den Frieden kann den Krieg beenden. Die Geschichte hat uns schon zu oft gelehrt, dass Kriege eine törichte Entscheidung sind. Die Mittel des Widerstands sind veraltet und öffnen den Weg zu größerer Unsicherheit, sowohl auf lokaler als auch auf globaler Ebene.

Davon sind wir überzeugt: Politiker, Beamte, Bürger, Diplomaten des internationalen Forums Politik und Geschwisterlichkeit. Aus der ganzen Welt bringen wir unsere Verbundenheit mit den Völkern zum Ausdruck, die unter diesem tragischen Krieg leiden, während wir diejenigen nachdrücklich unterstützen, die in verschiedenen Funktionen weiterhin für den Frieden verhandeln, die einzig wahre Lösung.

Es ist nie zu spät, die Verhandlungen und den Dialog wieder aufzunehmen, weder kurz- noch langfristig.

Möge die Verpflichtung zum Frieden uns leiten.

(Quelle: Text und Bild: www.mppu.org)

 Hand  Zur vollständigen Presseerklärung des internationalen Forums Politik und Geschwisterlichkeit

 

Gedenkstunde des Deutschen Bundestages
für die Opfer des Nationalsozialismus

#WeRemember



Gedenkstunde des Deutschen Bundestages zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus: Dr. Inge Auerbacher (im Bild) hält die Gedenkrede.
Gedenkstunde
Abgebildete Person: Auerbacher, Inge
Ort: Reichstagsgebäude, Plenarsaal, Berlin / Deutschland
Aufgenommen: 27. Januar 2022, 10:31 Uhr
Bildnummer: 5007492
Fotograf/in: Tobias Koch

                                                                                                (Quelle: @DBT Fotograf: Tobias Koch )

In einer ergreifenden Rede hat die Holocaust-Überlebende Dr. h. c. Inge Auerbacher die schrecklichen Ereignisse ihrer Kindheitsjahre im nationalsozialistischen Deutschland geschildert. Die 87-jährige heutige US-Staatsbürgerin sprach am Donnerstag, 27. Januar 2022,
in der Gedenkstunde des Deutschen Bundestages für die Opfer des Nationalsozialismus.

Weitere Informationen

  • Rede von Inge Auerbacher zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar 2022
  • Rede von Mickey Levy, Präsident der israelischen Knesset, zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar 2022
  • Begrüßung der Bundestagspräsidentin Bärbel Bas zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar 2022

 Hand  https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2022/kw04-gedenkstunde-873604

 

David Maria Sassoli

Präsident des Europäischen Parlaments
1956 - 2022

David Maria Sassoli

(Foto: mppu)

Der Präsident des Europäischen Parlaments, David Sassoli, ist am Dienstagmorgen (11.01.22) in Aviano (Italien) verstorben, wo er seit dem 26. Dezember im Krankenhaus war. Er war seit 2009 Mitglied des Europäischen Parlaments und wurde im Juli 2019 für die erste Hälfte der Legislaturperiode 2019-2024 zum Präsidenten des Hauses gewählt.

Mppu international 11.01.2022 - Eine weiße Rose für David Sassoli.

„Ein Zeugnis für die Glaubwürdigkeit des politischen Engagements aus nächster Nähe. Die Lektion eines christlichen Lebens in der Spannung zur Geschwisterlichkeit innerhalb der großen epochalen Fragen unserer Zeit.“ – (Mppu von Città Nuova)

 Hand  Warum eine weiße Rose - hier weiterlesen...

 

Stimmen

Ursula von der Leyen:
"Ich bin zutiefst betrübt über den Tod eines großen Europäers und Italieners. David Sassoli war ein leidenschaftlicher Journalist, ein außergewöhnlicher Präsident des Europäischen Parlaments und vor allem ein lieber Freund". Dies schrieb die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, in einem Tweet auf Italienisch. "Meine Gedanken sind bei seiner Familie. Ruhe in Frieden, lieber David", fügte sie hinzu.
(Mppu von ANSA)

Margaret Karram, Präsidentin der Fokolar-Bewegung:

David Sassoli: maßgeblicher Zeuge und Baumeister eines Europas als Kontinent der brüderlichen Völker Das Beileid und die Worte von Margaret Karram und der Fokolar-Bewegung zum Tod des Präsidenten des Europäischen Parlaments. "Nachts müssen wir das Gebäude des Europäischen Parlaments für Obdachlose öffnen, weil es schmerzhaft ist, so viele Menschen zu sehen, die in den Ecken des Gebäudes, in dem wir in Brüssel untergebracht sind, Schutz vor der großen Kälte suchen. Die Armen können nicht warten". Diese Worte von Präsident Sassoli im Jahr 2019 geben mir das Maß für seine menschliche und bürgerliche Größe und seine Vorstellung von Europa. Heute wollen wir, verbunden mit der Trauer um seinen großen Verlust, in tiefer Dankbarkeit diese Werte, die wir als die unseren empfinden, aufgreifen und uns mehr und mehr für ihre Verwirklichung einsetzen". So äußerte sich Margaret Karram, Präsidentin der Fokolar-Bewegung, heute Morgen zur Nachricht vom Tod des Präsidenten des Europäischen Parlaments. "Sie fügte hinzu: "Sein Leben von großer menschlicher und politischer Tiefe steht nun vor uns als Zeichen und maßgebliches Zeugnis eines Menschen, der Politik als Dienst gelebt und sich für die Vision von Europa als einem Kontinent brüderlicher Völker eingesetzt hat.“
(ufficio.comunicazione – (www.focolare.org))

Mppu Italia

„Wir erinnern uns an einen großen italienischen Präsidenten des Europäischen Parlaments, der sich für die Menschenrechte und die Rechtsstaatlichkeit einsetzte, der uns nahestand und ein Verfechter der partizipativen Demokratie war. Mutig beim Aufbau eines kohärenten Europas, indem sie undemokratische Staaten wie Russland, Ägypten und Belarus herausfordert. Wir schließen uns Maurizio Certini, Paolo Magnolfi und allen anderen Florentinern an. Wir beten für ihn, für seine Familie und für ein geeintes Europa.“

Youth for a United World International (www.y4uw.org)

David Sassoli und junge Menschen

Videoschaltung Jugendlicher und junger Erwachsener mit David Maria Sassoli

(Foto: Online-Interview mit Sassoli und den Jugendlichen für eine geeinte Welt)

Im Mai 2021 gab Präsident Sassoli ein Interview den jungen Menschen für eine vereinte Welt der Fokolar-Bewegung, die mit dem Titel „#daretocare“ ein internationales Projekt starteten. Sie sahen ihn als Zeugen für eine Art von Politik, die sich um die Welt kümmert, angefangen bei ihren Wunden. Diese Worte sagte er in dem Dialog mit den jungen Menschen: "Dieses Bild des 'Kümmerns' ist sehr schön, denn Politik hat diesen Horizont, sie kann keinen anderen haben: sich um die Menschen kümmern, um die eigene Gemeinschaft, um die eigenen Städte. Ich glaube, dass dies ein Ausdruck ist, der wirklich den Wunsch ausdrückt, auf die Zukunft zu setzen.“

Stimmen der Jugendlichen - hier lesen

 

Aus dem Europäischen Parlament: (https://www.europarl.europa.eu/portal/de)

Sassoli hat während der Pandemie außerordentliche Maßnahmen ergriffen, die es dem Parlament ermöglichten, seine Aufgaben wahrzunehmen und seine Vorrechte gemäß den Verträgen auszuüben. Er spielte auch eine herausragende Rolle bei den erfolgreichen Verhandlungen über einen ehrgeizigen langfristigen EU-Finanzrahmen und den Corona-Aufbaufonds.
Darüber hinaus setzte sich der verstorbene Präsident für die Solidarität mit benachteiligten Mitmenschen ein, als die erste Welle der Coronakrise hereinbrach, und das Parlament in den Städten, wo es seinen Sitz hat, Hilfsaktionen durchführte, wie z.B. die Bereitstellung von Mahlzeiten für Wohltätigkeitsorganisationen, und von Unterkünften in den Räumlichkeiten des Parlaments für Frauen, die Opfer von Gewalt geworden sind. Entschlossen, Lehren aus der Pandemie zu ziehen, startete Sassoli auch umfassende Überlegungen unter Beteiligung aller Mitglieder des Europäischen Parlaments, um die parlamentarische Demokratie neu zu denken und zu stärken.

Als überzeugter Europäer betonte der verstorbene Präsident in seiner Rede auf der Dezembertagung des Europäischen Rates vor einigen Wochen:
„Europa braucht auch und vor allem ein neues Projekt der Hoffnung: Ich glaube, dass wir dieses Projekt auf drei starken Säulen errichten können – drei Dinge, die sich alle Europäerinnen und Europäer einhellig von Europa wünschen: ein Europa mit Innovationskraft, ein Europa, das Schutz bietet, und ein Europa, das mit seinem Leuchten den Weg weist.“

 

 

Neujahrsgruß

Für das Jahr 2022

Collage mit verschiedenen Menschen auf unterschiedlichen Veranstaltungen und Demonstrationen in Solingen.

(Foto: H. J. Dörpinghaus)

wünschen wir allen mehr
Miteinander,
Respekt,
Solidarität,
Frieden

 

 

Tag der Menschenrechte

10. Dezember 2021

Collage mit verschiedenen Menschen jeden Alters und Herkunft mit der englischen Überschrift: Ich stehe auf für Menschenrechte. 25 Jahre mppu.

(Foto: mppu.org)

„Der diesjährige Tag der Menschenrechte steht unter dem Motto "Gleichheit" und Artikel 1 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte - "Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren".

 Hand  mppu auf Instagram--

 

 

Anti-Korruptions-Tag

9. Dezember 2021

untenstehender Text auf englisch

(Foto: mppu.org)

„Politik ist nicht per se schlecht. Politik wird von Politikern gemacht, die mehr oder weniger gut darin sein können. Deshalb ist es notwendig, dass immer wieder neue Politiker in dieses Feld einsteigen und versuchen, es so gut wie möglich zu machen.
Papst Franziskus hat mir bei unserem Treffen vorgeschlagen, von Politik als Dienst zu sprechen (...)
Ich glaube, das ist das Rezept für gute Politik. Der Schlüssel ist wirklich, anderen zu dienen. Der Schlüssel ist mein Überlegen: Mache ich Politik für mich oder mache ich sie, um zu dienen?
Und jedes Mal, wenn ich eine Entscheidung treffen muss - ob klein oder groß - kann ich wählen: Stelle ich mich selbst an die erste Stelle oder die anderen?
Und wenn die anderen an erster Stelle stehen, dann wird alles gut sein.“

 Hand  über František Talíř

 

 

Klaus-Hemmerle-Preis 2022

Einladung Klaus-Hemmerle-Preis

 

(Quelle Fotos: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Hanna_Suchocka_1135.jpg
                     Foto Brückenmotiv: Ursula und Hermann Josef Dörpinghaus)

 

Die deutsche Einheit muss gepflegt werden

Festakt zum Tag der Deutschen Einheit in Solingen

Blick auf die Bühne mit den Symphonikern und Dirigent; Foto vom Brandenburger Tor im Hintergrund

Im Theater- und Konzertsaal versammelten sich zahlreiche Gäste: Lokalpolitiker und viele Bürger, unter ihnen junge Familien mit Kindern und junge Paare. Das Besondere an diesem Tag ist seit sechs Jahren, dass die Veranstaltung zugleich der offizielle Empfang für die Menschen ist, die im letzten Jahr eingebürgert wurden. Es waren dieses Mal 200 Personen; stellvertretend für sie überreichte der Oberbürgermeister Tim Kurzbach drei Neubürgern die Urkunde mit wertschätzender Gratulation.

(Foto: privat)

 Hand  Festakt Tag der Deutschen Einheit in Solingen

 

 

„Leben braucht Vielfalt – offen und bunt“

Fantasiefigur spielt Gitarre in einem Park

(Foto: H. J. Dörpinghaus)

Unter diesem Motto fand am 4. September 2021 zum 19. Mal das große interkulturelle Fest in Solingen statt. Im weitläufigen Walder Stadtpark hatten mehr als 40 Initiativen, Vereine und Gruppen Stände aufgebaut, um über ihr Leben zu informieren und um miteinander
ins Gespräch zu kommen, zu essen, zu trinken, zu feiern, Musik zu hören... Mehr als 500 Gäste nahmen den ganzen Tag über teil.

 

 Hand  Leben Braucht Vielfalt 2021 - Bericht

 

4. Kippa-Tag in Solingen
24.08.2021

Von Solingen soll Signal gegen Antisemitismus ausgehen

Plakat zur Einladung zum 4. Kippa-Tag in Solingen
(Einladung Stadt Solingen)

Rund 70 Menschen aus Politik, Verwaltung, verschiedenen Religionen, Wohlfahrtsverbänden und gesellschaftlichen Gruppierungen versammelten sich auf dem Walter-Scheel-Platz vor dem Rathaus.

Musik mit Orgel und Geige

 

Seit dem ersten Kippa-Tag 2018 veranstaltete auch in diesem Jahr die Jüdische Kultusgemeinde Bergisch Land, der Freundeskreis Solingen-Ness Ziona und die Stadt Solingen den Kippa-Tag.

Die Solingerinnen und Solinger wollen nicht kapitulieren vor dem wachsenden Antisemitismus, vor Rassismus, Intoleranz und Fremdenfeindlichkeit.

Der gewalttätige Angriff von Jugendlichen auf einen 18-jährigen Kippa-Träger in Köln vier Tage zuvor betrübte alle und machte wiederum deutlich, dass die Solidarität mit Menschen jüdischen Glaubens in den letzten Jahren eher noch wichtiger geworden ist.

 

 

 

(Fotos und Berichterstattung H.J. Dörpinghaus)

 Hand weiterlesen: 4. Kippa-Tag in Solingen

 

2. Mai 2021- 25 Jahre „Politics for Unity Movement“,
internationales Forum Politik und Geschwisterlichkeit

"Für eine Politik mit Qualität"

Als Netzwerk ist es nunmehr in mehr als 20 Ländern auf der ganzen Welt gegründet, um den politischen Beziehungen, Institutionen und den demokratischen Entwicklungen die universale Geschwisterlichkeit als tragenden Baustein zu vermitteln.

Nach der Vorbereitung in monatelanger gemeinsamer Arbeit und unter der Regie eines Teams junger Politiker*innen fand am Sonntag, dem 2. Mai 2021 ein Streaming statt, ein Event zur Feier der Gründung der MPPU mit einem Blick auf die Zukunft.

Die internationale Veranstaltung wurde in 8 Sprachen simultan übertragen, mehr als 500 Einwahlpunkte, von Südkorea bis Venezuela, von Polen bis Südsudan, vom Libanon bis Deutschland und 4000 Live-Teilnehmer.

Gruppe von Menschen auf der Bühne
(Foto: www.mppu.org)

Das Live-Programm war flott und erinnerte zunächst mit einigen Zeitzeugen an den 2. Mai 1996. Da traf sich Chiara Lubich, die Gründerin der Fokolar-Bewegung, in Neapel mit einer Gruppe von Politikern von unterschiedlichen Parteien und gründete diese Bewegung.
Es folgten einige Etappen der Verbreitung der MPPU in der ganzen Welt in ihren "ersten" 25 Lebensjahren bis zu der heutigen Initiative:

den Aufruf für eine Politik mit Qualität

Diesen Text haben Frauen und Männer aus den Bereichen der Politik, Verwaltung, Gesetzgebung, Wissenschaft und der Zivilgesellschaft aus 25 Ländern der Welt gemeinsam erarbeitet. Mit einem offenen, internationalen Beratungsprozess ist es gelungen, einen "Aufruf zum Handeln" zu erstellen. Er wendet sich an Politiker*innen, Städte, Parlamente, internationale Organisationen und an politischen Aktionen Beteiligte.

 Hand  zum Text des Aufrufs „Für eine Politik mit Qualität“

Im Mittelpunkt des Dokuments steht die Idee, möglichst viele Politiker*innen anzusprechen, um die vorgeschlagenen Grundideen in konkrete Entscheidungen vor Ort umzusetzen: die unersetzliche Aufgabe der Politik, die zunehmende Ausrichtung auf kollaborativere und polyzentrische Formen der Regierungsführung und sozial Schwächere in den Mittelpunkt bei den politischen Entscheidungen zu stellen.

Das dringendste Problem, dass einer sofortigen Lösung bedarf, ist: „Impfstoff für alle".

Aus diesem Grund ist in den letzten Tagen eine starke politische Aktion gestartet, um weltweit den Zugang und die Herstellung von Impfstoffen zu fordern, auch bei dem WTO-Treffen und dem G20-Gipfel zur globalen Gesundheit am 21. Mai 2021.

Klara Costa, Brasilianerin von der Jugendbewegung für eine vereinte Welt, sagte:
"Dies ist die Antwort, die wir vorschlagen möchten, indem wir damit festgefahrene Systeme anrühren, mit einer Aktion als Zeichen für diejenigen auf der Welt, die keinen Zugang zur Gesundheitsversorgung haben. Denn wir glauben, dass das Wohl des anderen, auch wenn wir ihn nicht kennen, unser eigenes Wohl ist."

„Sich umeinander kümmern: Das ist das konkrete Zeichen einer Politik mit Qualität.
„Die Schaltung zu einem der von der Pandemie am stärksten betroffenen Gebiete der Welt am Amazonas war einer der stärksten Momente “, sagte Mario Bruno, Präsident des Internationalen Zentrums der MPPU. „Wir haben gesucht, wo wir anfangen sollen, und jetzt haben wir die Mannschaft eines Krankenhausschiffs kennen gelernt, die „Barco Papa Francisco “, die diese Bevölkerungsgruppen in Parà medizinisch versorgt. Sie wollen wir so schnell wie möglich mit dem Impfstoff erreichen".

 

 

Forum Politik und Geschwisterlichkeit
bei der Woche für die geeinte Welt vom 1. bis 9. Mai 2021

Veranstaltung 2. Mai 2021

Die Veranstaltung wird öffentlich auf Youtube übertragen, man braucht sich nicht anmelden.

Es gilt dieser Link für den 2. Mai 14 Uhr in deutscher Sprache: https://youtu.be/oiy28kSFAmg

Grafik mit dem Hinweis auf die Übertragung des Forums Politik und Geschwisterlichkeit

Für Übertragungen an den anderen Tagen der Woche gilt:
Entweder geht man über die Seite http://www.unitedworldproject.org/uww2021
oder man öffnet diesen Link http://www.unitedworldproject.org/. Hier wird das jeweilige Tagesprogramm mit Uhrzeit und den verfügbaren Sprachen angezeigt und man klickt den Beitrag an, den man sehen möchte.

Wochenprogramm als Bilddatei öffnen

Bild vergrößern      oder       als pdf-Datei öffnen

Alljährlich veranstalten die jungen Leute der Fokolar-Bewegung in der ersten Maiwoche eine
„Woche für die geeinte Welt“.
Sie greifen dabei aktuelle Themen auf und geben dazu Beiträge und Erfahrungen aus verschiedenen
Ländern der Kontinente für mehr Solidarität und Frieden in der Welt.

In diesem Jahr findet die internationale Veranstaltung online statt.

Das internationale Forum Politik und Geschwisterlichkeit ist an zwei Tagen dabei verteten:

am 2. Mai anlässlich des 25-jährigen Bestehens des internationalen Forums Politik und Geschwisterlichkeit (MPPU) wird von Politikern aus vielen Ländern der Appell für eine Politik mit Qualität präsentiert.
am 8. Mai zur Frage der Flüchtlingspolitik in Europa mit den Europaabgeordneten Köster und Bartolo.

 Hand zur Webseite (italienisch / englisch)

 

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