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Begegnung mit Alois Glück am 6.11.2013

Die Zeit ist reif für Veränderungen

Alois Glück

140 Personen waren der Einladung des Forums Politik und Geschwisterlichkeit zu einem Gesprächsabend mit Alois Glück im Zentrum Frieden zum Thema "Wie wir miteinander leben wollen - Auf dem Weg zu einer zukunftsfähigen Kultur" gefolgt. Wenn auch der Referent wie auch viele Teilnehmer auf Grund des schlechten Wetters und des hohen Verkehrsaufkommens schon Hindernisse zu überwinden hatten, tat es der Stimmung im Saal keinen Abbruch.

Blick ins Publikum

Es war schon etwas Besonderes, diesen Referenten in Solingen zu haben, wie auch Oberbürgermeister Norbert Feith in seinem Grußwort betonte.

Glück erwies sich als guter Kenner der jetzigen Strömungen und Probleme in unserer Gesellschaft.

Unsere jetzige Art zu leben, sei nicht zukunftsfähig: ökonomisch, ökologisch, menschlich nicht; es gäbe Begrenzung und menschliche Überforderung mit der Zunahme von psychischen Erkrankungen, mit der Angst, selbst in der Freizeit etwas zu versäumen.

Eine zukunftsfähige Kultur brauche die Kraft der Selbstbescheidung und einen bewussteren Lebensstil. Freiheit müsse mit Verantwortung gesehen werden: Verantwortung für sich selbst, für den Mitmenschen, für die Gemeinschaft und für die nachkommenden Generationen.

Alois Glück im Podiumgespräch mit den Moderatoren

(Fotos privat)

Für das Zusammenleben im Zeitalter der "kulturellen Globalisierung", das auch für uns in Solingen mit 130 verschiedenen Kulturen eine Herausforderung ist, unterstrich er Artikel 1 des Grundgesetzes: "Die Würde des Menschen ist unantastbar", als d i e Lösung.

Das demographische Problem sprach er folgendermaßen an:

"Wir Senioren von heute sind die erste Generation, die eine dritte Lebensphase hat, in einigermaßen Wohlstand und auch in relativer Gesundheit. Wir haben Verantwortung für die Gesellschaft..."

"Die mittlere Generation hat es am schwierigsten, weil immer weniger Kinder da sind, und weil die ältere Generation mehr und mehr Pflege braucht. Die Pflegesituation wird eine große Herausforderung werden."

Junge Menschen haben den Wunsch nach Familiengründung, dafür müssten die Rahmenbedingungen erleichtert werden.

Es ist also Zeit für Veränderungen.
Mit lang anhaltendem Applaus bedankten sich die zahlreichen aufmerksamen Zuhörer.

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