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Die Solinger Gruppe startet eine neue Aktion

Jugendliche bei der Säuberungsaktion

Die Jugendlichen der Solinger Gruppe wollten eine konkrete Sache für die Stadt tun. In Zusammenarbeit mit ihrer Schule (Geschwister-Scholl-Schule), deren Direktorin das Projekt begleitet hat, kam uns eine Idee im Zusammenhang mit der Geschichte der Stadt Solingen.

Wie ihr vielleicht wisst, gab es 1993 eine Tragödie in der Stadt: einige Jugendliche hatten das Haus einer türkischen Familie in Brand gesetzt und fünf Personen mussten sterben.

Jedes Jahr findet im Mai eine Gedenkstunde dafür statt.

Wir hörten, dass die Gedenkstätte gesäubert werden müsste. Sofort waren alle einverstanden, dass das eine Initiative für uns sein könnte und haben andere Jugendliche dazu eingeladen.

Eine Arbeitsgemeinschaft der Schule, die AG "Weiße Rose", übernahm die Aufgabe, die jüngeren Schüler über das Geschehen zu informieren

Da das Datum in der Europäischen Woche war, wollten wir eine Verbindung zu unserem Projekt herstellen: unsere Erfahrungen mit dem Projekt weiter geben, darüber sprechen, dass Europa Heimat für alle sein kann und muss, auch für die Einwanderer, auch die türkische Familie hatte hier Heimat gesucht, eine Schweigeminute halten und einen "Friedensbaum" pflanzen.

Der Oberbürgermeister und Leute aus der Stadtveraltung waren begeistert und unterstützten die Aktion in der Vorbereitung und Durchführung.

Und so ist die Aktion wirklich gut gegangen, mit viel Freude und in Frieden.

Nachdem der Platz gereinigt war, hielten wir für die Opfer eine Schweigeminute ab.

Unsere Jugendlichen haben dann das Projekt vorgestellt und ihre Erfahrungen erzählt und die andern eingeladen, für den Frieden und die Einheit in Europa zu leben.

Auf Zettel hatten sie ihre Werte geschrieben wie Frieden, Geschwisterlichkeit, Einheit, Solidarität, Verantwortung.

Diese Zettel legten sie als Symbol in das Loch, in das der Baum gepflanzt werden sollte. Es ist ein Apfelbaum, der viele Früchte bringe soll, gestiftet vom Oberbürgermeister.

Der Baum wird gepflanzt

Sie luden auch die anderen Jugendlichen ein, ihre Werte und Wünsche auf Zettel zu schreiben und auch in das Loch zu legen.

Eine Jugendliche sagte: "Der Baum hat viele Blätter und symbolisiert Europa in der Gemeinschaft und in der Verschiedenheit. Die Früchte, die Äpfel stehen für die neuen Generationen und neue Ideen."

Und eine andere: "Der kleine Apfelbaum steht für ein großes Ziel: für den Frieden in Europa, aber auch in unserer Stadt."

Vorstellung des Time-Out am Gedenkstein

Zum Schluss hat eine von uns den anderen das Time-Out vorgestellt, das schon viele Menschen in allen Kontinenten machen: jeden Tag um 12 Uhr MEZ für den Frieden zu beten oder Stille zu halten.

Dies war wirklich eine Stunde der Freude und des Friedens.

Die Zeitungen der Stadt und das lokale Radio haben die Aktion veröffentlich und ein großes Lob dem Engagement der Jugendlichen ausgesprochen.

Die Jugendlichen stehen um den frisch gepflanzten Baum

(Fotos privat)

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